Thomas-Mann-Studien

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Vom weltläufigen Erzählen

Die Vorträge des Kongresses in Zürich 2006

Herausgegeben von Manfred Papst und 
Thomas Sprecher 

2008. 200 Seiten. Kt € 49.-
ISBN 978-3-465-03548-0
Thomas-Mann-Studien Band 38

Im Jahr 2006 konnte das Thomas-Mann-Archiv sein 50-jähriges Bestehen feiern, ein Jahr nach dem großen Thomas-Mann-Gedenkjahr. Gegenüber dessen naturgemäß stark von deutschen Themen geprägten zahlreichen Erinnerungsveranstaltungen sollte am Zürcher Jubiläumskongreß die Perspektive erweitert und Thomas Mann als Kosmopolit in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt werden. Ebenso schien es reizvoll, für einmal keine ausgewiesenen Thomas-Mann-Experten vortragen, sondern Schriftsteller und Gelehrte zu Wort kommen zu lassen, die auf vielfältige Weise durchaus neue Aspekte des Erzählers, Essayisten, des Tagebuch- und Briefschreibers Thomas Mann aufscheinen lassen würden.

Aus dem Inhalt

Thomas Sprecher: Thomas Mann und die Weltliteratur

Hans Wißkirchen: Vier Generationen lesen Thomas Mann. Ein Überblick von 1956 bis 2006

Nike Wagner: "Es war ein Verhältnis." Thomas Mann und Richard Wagner

Aharon Appelfeld: The Bible and Thomas Mann

Martin R. Dean: Der Flügelschlag eines brasilianischen Schmetterlings. Felix Krull als Modell weltläufigen Erzählens

Alois M. Haas: "Leben selbst ist Sterben und dennoch Wachstum." Thomas Mann zwischen Décadence und Epiphanie

Steinunn Sigurdardóttir: Liebe und Tod in der Lautlosigkeit. Hans Castorp und Ólafur Kárason im Schnee

Hugo Loetscher: Immer wieder Thomas Mann

Judith Kuckart: Nachrichten aus L.A.

Franz Schuh: Der Großschriftsteller. Rede über Thomas Mann, Robert Musil und über andere Größenverhältnisse