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Stimmen zur ersten Auflage:

„Diese Studie zur Verstrickung der deutschen Romanistik in den Nationalsozialismus war überfällig. Mit ihr füllt der Autor einen der eklatantesten weißen Flecken deutscher Fach- und Institutionengeschichte.“ 

DIE ZEIT

"Keine der bisherigen Veröffentlichungen zu einzelnen Aspekten des Themas kann es mit der Komplexität der Fragestellung wie mit der Fülle des Stoffes dieser monumentalen Fachgeschichte aufnehmen, so daß man ohne Übertreibung von einem Markstein in der Erforschung dieses Themas sprechen kann."

Literaturwissenschaftliches Jahrbuch

Frank-Rutger Hausmann:
"Vom Strudel der Ereignisse verschlungen ..."

Deutsche Romanistik im "Dritten Reich" 

2., durchgesehene und aktualisierte Auflage 2008
XXVI, 818 Seiten. Kt € 98.-
ISBN 978-3-465-03584-8
Analecta Romanica Band 61

Diese umfassende Geschichte der deutschsprachigen Romanistik im "Dritten Reich" wurde anhand von Archivalien aus zahlreichen Archiven und Bibliotheken sowie einer Analyse des einschlägigen Fachschrifttums erstellt. Im Zentrum steht die Beschäftigung deutscher Romanisten mit Frankreich, dessen Sprache, Literatur und Kultur sie traditionell am meisten interessierten, doch werden auch die übrigen Länder der Romania berücksichtigt.

Die Studie gliedert sich in vier große Teile, die den einzelnen Etappen und wichtigen Momenten der Fachgeschichte Rechnung tragen: "Die deutschsprachige Romanistik vor und nach der Machtergreifung", "Gebliebene und vertriebene Romanisten", "Romanistik zwischen Tradition und Anpassung", "Die deutschsprachige Romanistik im Zeichen des Krieges". Eine Übersicht über alle romanischen Seminare von 1933–1945 und ihren Personalbestand, eine Auswahlbibliographie, ein Verzeichnis der benutzten Archivalien und ein Namensregister beschließen den Band.

Die zweite Auflage wurde um neu aufgenommene Abschnitte ergänzt, neue Forschungsergebnisse wurden eingearbeitet und die Bibliographie auf den aktuellen Stand gebracht.

Frank-Rutger Hausmann ist Professor emeritus für Romanische Literaturwissenschaft an der Universität Freiburg i.Br.