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"Besonders hervorzuheben ist die
sachgerechte und zweckmäßige Aufbereitung des Materials, der präzise
und elegante Schreibstil sowie die enge Arbeit mit und an den Texten.
[...] stellt die Studie aufgrund der beeindruckenden Subtilität, mit der
sich der Autor in die Musikpoetiken der betrachteten Schriftsteller
einfindet, eine durchweg überzeugende und produktive Lektüre dar."
IASLonline,
hier
die vollständige Besprechung
"Hier waltet kein peinlich
allgemeiner Welt- oder Kunsterklärungsanspruch, kein fachwortgewaltiges,
aufgeblähtes Umherirren in den Labyrinthen der Literaturtheorie. Valk
[...] arbeitet am und mit dem Stoff, entfaltet dessen Potential und legt
zugleich einen kulturhistorisch unbezweifelt wichtigen Diskurs
mannigfaltig offen. [...] Ein geglückter Versuch, das musikästhetische
Diskurs-Ganze über dessen Teile zu verstehen und zu vermitteln."
KulturPoetik
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Thorsten Valk:
Literarische Musikästhetik
Eine Diskursgeschichte von 1800 bis 1950
2008. 470 Seiten
Ln mit Schutzumschlag, Fadenheftung €
69.-
ISBN 978-3-465-03592-3
Das Abendland. Neue Folge Band 34
Diese Studie widmet sich dem Phänomen
der literarischen Musikästhetik im Zeitraum zwischen 1800 und 1950. Anhand detaillierter Werkanalysen
demonstriert sie, dass die romantische Musikästhetik, die
von Wilhelm Heinrich Wackenroder, Ludwig Tieck und E.T.A. Hoffmann
begründet wurde, nicht auf kompositionsgeschichtliche, sondern auf
literarhistorische Transformationsprozesse im ausgehenden 18. Jahrhundert
reagierte. Besondere Aufmerksamkeit widmet die
Studie dem Fortleben der romantischen Musikästhetik in Dichtungen von Eduard
Mörike, Franz Werfel und Thomas Mann. Die Erzählungen und Romane dieser Autoren
opponieren zwar wiederholt gegen die romantische Musikauffassung,
gleichwohl bleiben sie deren Prämissen über weite Strecken verpflichtet, indem sie
das
Programm der Autonomieästhetik fortschreiben, am romantischen Zwei-Welten-Dualismus
festhalten und den sprachtranszendenten
Zeichencharakter der Musik hervorheben.
Thorsten Valk leitet seit 2007 das
Referat Forschung und Bildung der Klassik Stiftung Weimar und lehrt als
Privatdozent Neuere deutsche Literaturgeschichte an der
Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zuvor war er als Wissenschaftlicher
Assistent an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg tätig, wo diese
Arbeit im Wintersemester 2006/07 von der Philologischen Fakultät als
Habilitationsschrift anerkannt wurde.
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