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"Der im Vorwort des Buches
geäußerte Anspruch, einen Beitrag zur "Neuvermessung der Lyrik
Goethes" zu leisten, wird in hohem Maße eingelöst. [...] Mayers
Buch gehört zur Pflichtlektüre für jeden, der sich künftig
wissenschaftlich mit den hier untersuchten Gedichten
beschäftigt."
Wirkendes
Wort
"... Einzelstudien, die sich beinahe
allem widmen, was in der Goethe´schen Lyrik Rang und Namen hat. Die
Ergebnisse, Einsichten, Erkenntnisse sind so vielfältig und reichhaltig
wie die Gedichte, von denen sie handeln."
Germanistik
2/2010
"Mathias Mayers feinsinnige Studie
[...] erweist sich als Fundgrube für textnahe und anschauliche
Interpretation nahezu aller berühmten Gedichte Goethes. [...]Selten
erreicht eine monographische Studie zu Goethes Lyrik eine vergleichbare
Anschaulichkeit. Insofern ist [das Buch] besonders verdienstvoll und für
ein breites Publikum lesenswert. Mathias Mayers philologische Sorgfalt und
seine breiten und fundierten Kenntnisse des Großdichters Goethe
überzeugen durchweg."
Literaturwissenschaftliches
Jahrbuch 2010
"Auch eher unbekannten Gedichten
oder scheinbaren Nebenwerken [...] gewinnt Mayer erhellende Einsichten ab
und zeigt präzise ihren Kontext auf. [...] Um eine Schneise durch
[Goethes] verwirrend vielfältiges OEuvre zu schlagen, sind die neunzehn
Einzelstudien Mayers sehr willkommen."
Frankfurter
Allgemeine Zeitung
"Die Stärke dieser Studien
[besteht] in einem interpretatorischen Scharfsinn, der Texte gegen ihren
ersten, scheinbar eindeutigen Sinn zu lesen versteht und so neu zum
Sprechen bringt. [...] Eine wunderbar genaue Lektüre großartiger
Gedichte; und was will man mehr?"
Goethe-Jahrbuch
26/2009
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Mathias Mayer:
Natur und Reflexion
Studien zu Goethes Lyrik
2009. 374 Seiten
Ln mit Schutzumschlag, Fadenheftung € 49.-
ISBN 978-3-465-03637-1
Das Abendland. Neue Folge Band 35
Dieses Buch zielt mit dem Komplex von
Natur und Reflexion auf eine Neuvermessung der Lyrik Goethes in ihrer
gesamten zeitlichen und formalen Erstreckung. Die Analysen – zum Teil
schon publizierte Studien weiterführend – richten sich als Perspektiven
und Einzelanalysen auf den Zeitraum vom Frühwerk um 1770 bis hinauf zu
den späten Gedichten der 1820er Jahre. Ferner wird das Spektrum der
Formen exemplarisch berücksichtigt: Nicht allein der Wissenschaftler,
sondern der Kenner von Goethes Gedichten wird angesprochen. Vom "Heidenröslein"
und der "Zueignung", den Römischen Elegien, der "Braut von
Korinth", dem "Divan" ist die Rede, sodann von Hauptwerken
des alten Goethe.
Stellenwert und Eigenheit dieses Werkes,
das vergleichsweise selten monographisch behandelt wurde, liegen in der
durch den Titel angedeuteten Synthese von "Natur und Reflexion".
Es handelt sich nicht um eine schlichte Annahme, dass Goethes Lyrik neben
der Naturlyrik auch reflexive Texte umfassen würde. Goethes Gedichte
spielen Natur und Reflexion keineswegs gegeneinander aus, wie man lange
behauptet hat, sondern seine Naturkonzeption integriert auf eine völlig
unverwechselbar "natürliche" Art und Weise ihre Reflexion.
Natur ist zwar Thema, zugleich aber Medium ihrer "wiederholten"
Spiegelung im lyrischen Text. Die vielfach diskutierten Kategorien des
"Erlebnisses", der Subjektivität, des Kunstcharakters werden
zwar nicht bestritten, aber doch aus einer neuen Perspektive verhandelt.
In detail- und sprachgenauen Analysen zeigt sich eine "naive und
sentimentalische" Dichtung.
Mathias Mayer, geb. 1958, ist
Ordinarius für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität
Augsburg. Die Literatur der Goethezeit gehört zu den Schwerpunkten seiner
Forschung.
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