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"Unbezweifelbar ist der hohe geistige Rang dieser Zwiesprache. Die rätselhaften Tiefen der dichterischen Bilder lichten sich, gleichzeitig gewinnt aber der Leser einen neuen zum dem immer noch umstrittenen und Mißverständnissen ausgesetzten Werk des Philosophen, der hier beim Dichter wohl das in poetischer Vollkommenheit dargestellt  finden mag, was als Denken auszusprechen er selbst sich versagen muß."

Süddeutsche Zeitung

Martin Heidegger: 
Erläuterungen zu Hölderlins Dichtung

6., erweiterte Auflage 1996. 208 Seiten
Kt € 22.- ISBN 978-3-465-02907-6

Für die sechste Auflage der Einzelausgabe der "Erläuterungen zu Hölderlins Dichtung" wurde die Textgestalt des Bandes 4 der Gesamtausgabe zugrundegelegt, so daß von jetzt ab der Text der Einzelausgabe text- und seitenidentisch mit dem Band 4 ist. Damit enthält die Ausgabe nun auch die Randbemerkungen aus Heideggers Handexemplaren, einen Anhang sowie einen Brief Heideggers an Detlev Lüders aus dem Jahre 1953.

Die "Erläuterungen zu Hölderlins Dichtung" stammen aus den Jahren 1936 bis 1968. Heidegger schreibt dazu: "Die Erläuterungen gehören in das Gespräch eines Denkens mit einem Dichten, dessen geschichtliche Einzigkeit niemals literarhistorisch bewiesen, in die jedoch durch das denkende Gespräch gewiesen werden kann." Dieses denkende Gespräch mit der Dichtung Hölderlins setzte Anfang der dreißiger Jahre mit dem Beginn von Heideggers seinsgeschichtlichem Denken ein, auf dessen Ausarbeitungsweg Hölderlin zu einem  unablässigen Begleiter wurde. Die "Erläuterungen" finden ihre Ergänzung in den drei großen Hölderlin-Vorlesungen aus dem Wintersemester 1934/35 (HGA 39), dem Wintersemester 1941/42 (HGA 52) und dem Sommersemester 1942 (HGA 53), außerdem in den Bemerkungen zu Hölderlin in HGA 75 "Zu Hölderlin - Griechenlandreisen".