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Gliederung
der Gesamtausgabe
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Martin Heidegger
Gesamtausgabe
III. Abteilung: Unveröffentlichte Abhandlungen. Vorträge - Gedachtes
Band 68: Hegel
1: Die Negativität (1938/39)
2: Erläuterungen der "Einleitung" zu Hegels
"Phänomenologie des Geistes" (1942)
Herausgegeben von Ingrid
Schüßler
2. Auflage 2009. X, 154 Seiten,
Fadenheftung mit Schutzumschlag
Ln einzeln 39.-, im Abonnement 33.15
ISBN 978-3-465-03607-4
Die
beiden Abhandlungen dieses Bandes zeigen, wie Martin Heidegger zwischen
1938 und 1942 aus Hegels Begriffen "Negativität" und
"Erfahrung" dessen absolute Metaphysik aus dem Horizont der
seinsgeschichtlichen Entwicklung neu durchdenkt.
Für
eine Auseinandersetzung mit Hegels Philosophie verlangt Heidegger, dass
ein Standpunkt gefunden werden muss, der ihr gewachsen ist, und ein
Prinzip, das der Ausarbeitung des Hegelschen Systems durch alle Bereiche
von Natur, Kunst, Recht, Staat und Religion gerecht werden kann.
Übergeordnet könne der Standpunkt allerdings nicht sein, da es über
Hegels Philosophie hinaus einen höheren Standpunkt als den des
Selbstbewusstseins des Geistes nicht gebe. Daher: der "Standpunkt der
Auseinandersetzung muss zwar in der Hegelschen Philosophie, jedoch
als der ihr selbst wesensmäßig unzugängliche und gleichgültige Grund
verborgen liegen".
Die
zweite Abhandlung gilt der "Einleitung" in Hegels
"Phänomenologie des Geistes", um nach der Sonderstellung zu
fragen, die dieses Werk im Rahmen des Hegelschen Systems einnimmt. In der
"Phänomenologie des Geistes" erleben wir den
"ausgezeichneten Augenblick" in der Geschichte des Seins, als der die "Abgründigkeit der Erfahrung" am Horizont erscheint. Im
vollendeten System findet sie dann keine Beachtung mehr, der Titel wird
verändert. Im Vergleich zur Studie zu "Hegels Begriff der
Erfahrung" aus den "Holzwegen" ist hier der Gang durch die
"Einleitung" geraffter, der Bogen großzügiger gezogen und auch
die Sprache eine andere. Eine didaktische Meisterleistung!
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