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David
Lewis: Aus dem Amerikanischen
übersetzt von Ulrike Haas-Spohn 2007. 102 Seiten. Kt € 14.- Die gesammelten Aufsätze von David Lewis bergen einen der größten philosophischen Schätze des 20. Jahrhunderts. Durch das Lewis-Studium stößt man in ein Kraftzentrum der analytischen Philosophie vor, und ohne dieses Studium ist schwer zu verstehen, was die zeitgenössischen akademischen Philosophen bewegt. Die Philosophie des Geistes war für Lewis eine ständige Herausforderung. Im Verlag Vittorio Klostermann ist unter dem Titel Die Identität von Körper und Geist bereits ein Band mit den drei wichtigsten seiner früheren Aufsätze dazu erschienen. Demgegenüber haben sich Lewis’ Standpunkte etwas verschoben. Aus der späteren Zeit sind hier seine zwei wichtigsten Aufsätze zur Philosophie des Geistes und ein klärender Appendix versammelt. "Die Reduktion des Geistes" enthält die definitive Darlegung seiner Position zum Leib-Seele-Problem und zum Problem der Intentionalität. „Was die Erfahrung lehrt" (ergänzt durch „Sollte ein Materialist an Qualia glauben?") ist seine gründlichste Auseinandersetzung mit dem Problem des phänomenalen Bewußtseins und seiner scheinbaren Unverträglichkeit mit materialistischen Positionen. Die Philosophie des Geistes bleibt unerschöpflich; sie wird auch weiterhin im Zentrum des philosophischen Interesses stehen. In wenigen Schriften ist aber so viel von ihr auf so kurzem Raum durchmessen wie hier. Wie immer man zu David Lewis steht, die Philosophie des Geistes läßt sich nicht an ihm vorbei, sondern nur in der Auseinandersetzung mit ihm fortentwickeln. |