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Leseprobe


Rezension in literaturkritik.de

"Flaschs philosophischer Reise ins Mittelalter wünscht man viele Leser. [...] Wir dürfen dem außerordentlichen Autor Kurt Flasch für seine polemische Philosophie ein großes Lob nicht ersparen."

Süddeutsche Zeitung

"Die Fülle des von Flasch Gebotenen ist beeindruckend. Sie wird spannend und geistvoll serviert."

Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Wer ein Buch liest, der will unterhalten werden, will Neues erfahren. Noch besser, er will animiert werden. Animiert zum Weiterlesen, Weiterforschen, animiert zu einem Leben, in dem Wissen und Nichtwissen einander ablösen. Flaschs Kampfplätze der Philosophie sind ein solches Buch."

Frankfurter Rundschau

"... mit Vergnügen gelesen, weil dieser Autor seine profunden Kenntnisse auf denkbar uneitle und präzise Art mitteilt."

die tageszeitung

 

Kurt Flasch:
Kampfplätze der Philosophie

 

Große Kontroversen von Augustin bis Voltaire

 

2008. 362 Seiten 

Klappenbroschur, Fadenheftung € 34.-
ISBN 978-3-465-04055-2
E-Book € 28.- ISBN 978-3-465-14055-9 

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"Das anregendste und geistig nahrhafteste Buch der letzten fünf Jahre."

 

Jens Jessen in DIE ZEIT

 

"Viele Menschen", schreibt Kurt Flasch, "darunter auch einige Philosophen, stellen sich Philosophie als ruhige Weisheit oberhalb aller Parteiungen vor. Die Philosophie, meinen sie, das seien die großen, gleichbleibenden Themen: Die Wahrheit und das gute Leben, Gott und Mensch, das Einzelne und das Allgemeine." Dieses Buch lädt zu einer anderen Betrachtung ein: Es geht nicht von Begriffen oder Systemen aus, sondern zeigt die Philosophie als eine Serie von Konflikten. Kurt Flasch analysiert die gut dokumentierten, großen Kontroversen im christlichen Mittelalter, die Auseinandersetzung Erasmus-Luther und die Streitfragen, die der friedliebende Leibniz mit John Locke und Pierre Bayle auszutragen hatte. Der Band schließt mit der Kritik Voltaires an Pascal.

 

Das Buch verzichtet auf die Illusionen von Vollständigkeit oder zielgerichtetem Verlauf. Es beleuchtet durch diese neue Betrachtungsweise den Geschichtsraum zwischen Augustin und Voltaire. Es illustriert den alteuropäischen Begriff von Philosophie. Es berichtet von Wendepunkten, die über die weitere Entwicklung entschieden haben. Es handelt von Wahrheitskämpfen, die die kulturellen Konflikte ihrer Zeit auf den Begriff gebracht haben. Es beweist den agonalen Charakter der Philosophie.

 

In einundzwanzig Kapiteln kommen zu Wort: Augustinus, Julian von Aeclanum, Karl der Große, Berengar von Tours, Gaunilo, Anselm von Canterbury, Abälard, Averroes, Al-Gazali, Albert der Große, Wilhelm von Ockham, Meister Eckhart, Nikolaus von Kues, Johannes Wenck, Erasmus, Luther, Francesco Patrizi, Leibniz, John Locke, Pierre Bayle, Pascal, Voltaire.


Kurt Flasch ist Professor emeritus für Philosophie der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Mitglied der Römischen Akademie der Wissenschaften (Accademia dei Lincei), ferner der Toskanischen Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Florenz (La Colombaria) und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.