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Leipziger
Kritiken; hier
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Schreiben Dichten Denken Zu Heideggers Sprachbegriff 2011. 270 Seiten. Kt € 22.90 Wenige vor ihm – eigentlich nur Platon und Friedrich Nietzsche – haben sich in der Philosophie auf vergleichbar intensive Weise mit dem literarischen Text auseinander gesetzt, um so zu einem Grundzug des eigenen Denkens zu gelangen, wie Martin Heidegger. Dieser Band nimmt Heideggers Affinität zum dichterischen Text zum Anlass, das Verhältnis von dessen Sprachdenken zur Literatur, insbesondere zur Dichtung in vier Hinsichten zu untersuchen: (1) Heideggers Begriff der "Literatur", den jener scharf von dem der "Dichtung" abgrenzt; (2) Heideggers Dichter, die einen zentralen Einfluss auf sein Denken ausgeübt haben, vertreten durch Pindar, Friedrich Hölderlin, Friedrich Schiller, Johann Peter Hebel, Paul Celan, Ernst Jünger und René Char; (3) die Anwendbarkeit von Heideggers Sprachdenken auf Literaturtheorie und der literarisch-dichterische Charakter von Heideggers eigenen theoretischen Texten sowie, die drei genannten Hinsichten integrierend, (4) Heideggers Sprachdenken. Der Band geht aus einem internationalen Kolloquium für Nachwuchsforscher hervor, welches im Oktober 2009 in Zusammenarbeit mit der Martin-Heidegger-Gesellschaft am Deutschen Literaturarchiv Marbach stattgefunden hat. Inhalt Diana Aurenque: Literatur, Öffentlichkeit und Geheimnis. Die Heideggersche Unterscheidung von geschrieben-ausgesprochenem und schweigend-hörendem Wort Christian Sommer: "Abendländische Dichtung und europäische Literatur". Zu Heideggers Begriff der Sprache als Urdichtung im Ausgang von Hölderlin Arkadiusz Żychliński: Heidegger und die Kunst des Romans Stefano Marino: Philosophy and Poetry – Philosophy as a Kind of Writing. Some Remarks on Richard Rorty’s Heidegger-Interpretation Carolyn Culbertson: Finding Oneself in Language. On the Theme of Entanglement in Heidegger’s Unterwegs zur Sprache and Barthes’ Literary Theory Patrick Baur: Heidegger und Pindar. Die Häuslichkeit der Dichtung Nikola Mirković: Ästhetischer Zustand als Grundstimmung. Eine Fußnote zu Heideggers Schiller-Seminar (1936) Dario Cecchi: Oedipus’ Enigma. Heidegger on Schiller, Arendt on Kant Sandro Gorgone: Entwurzelung und Verwüstung. Heidegger und die Dichtung der Heimat Marcello Barison: Seynsgeschichte und Erdgeschichte. Zwischen Heidegger und Jünger Adrián Navigante: Stimme des Seyns, Verstummen des Gedichts. Zum Denken der Diskontinuität bei Heidegger und Celan Tobias Keiling: Ort und Zeit im Meridian. Heidegger in Derridas Celan-Interpretation Jean-Baptiste Dussert: Chemin faisant. Heidegger et Char Sandy Bernert: Sein und Sage. Martin Heidegger zwischen Seinsrede und Zuspruch des Seins Megan Altman: Heidegger and Aristotle on Contemplating Contemplation Manuel Schölles: Wahrheit und Eros in Heideggers Ereignis-Denken und bei Platon |