| Eine Veröffentlichung des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte
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Gerhard Anschütz: Herausgegeben und eingeleitet von Walter Pauly 2., unveränderte
Auflage 2008 (PoD). XLIV, 336 Seiten Gerhard Anschütz (1867-1948) ist den meisten Juristen als der maßgebliche Kommentator der Weimarer Reichsverfassung bekannt. Vielen gilt er als einer der letzten Positivisten. Manche wissen, dass er sich 1933 mangels "innerer Verbundenheit" mit dem nationalsozialistischen Staatsrecht hat emeritieren lassen. Über seine Biographie, die ihn zum überzeugten Demokraten werden ließ, und über die Genese seiner Werke, aus denen eine ebenso etatistische wie liberale Gesinnung spricht, ist wenig bekannt. Die hier erstmals edierten vollständigen Lebenserinnerungen von Anschütz geben einen tiefen Einblick in die Entwicklungsgeschichte dieses berühmten Juristen und zugleich in die Sozialisation einer ganzen Juristengeneration. "Diese Memoiren sind als Selbstzeugnis deutschen akademischen Lebens in der Ordinarienuniversität eine Quelle hohen Ranges." Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte Walter Pauly ist Professor für Öffentliches Recht, Rechts- und Verfassungsgeschichte und Rechtsphilosophie an der Universität Jena. |