Eine Veröffentlichung des
Max-Planck-Instituts 
für Europäische Rechtsgeschichte

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Gerhard Anschütz:
Aus meinem Leben

Herausgegeben und eingeleitet von Walter Pauly

2., unveränderte Auflage 2008 (PoD). XLIV, 336 Seiten 
Kt einzeln € 59.-, im Abonnement € 53.10
ISBN 978-3-465-03585-5
Ius Commune Sonderheft 59 

Gerhard Anschütz (1867-1948) ist den meisten Juristen als der maßgebliche Kommentator der Weimarer Reichsverfassung bekannt. Vielen gilt er als einer der letzten Positivisten. Manche wissen, dass er sich 1933 mangels "innerer Verbundenheit" mit dem nationalsozialistischen Staatsrecht hat emeritieren lassen. Über seine Biographie, die ihn zum überzeugten Demokraten werden ließ, und über die Genese seiner Werke, aus denen eine ebenso etatistische wie liberale Gesinnung spricht, ist wenig bekannt. Die hier erstmals edierten vollständigen Lebenserinnerungen von Anschütz geben einen tiefen Einblick in die Entwicklungsgeschichte dieses berühmten Juristen und zugleich in die Sozialisation einer ganzen Juristengeneration.

"Diese Memoiren sind als Selbstzeugnis deutschen akademischen Lebens in der Ordinarienuniversität eine Quelle hohen Ranges."

Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte

Walter Pauly ist Professor für Öffentliches Recht, Rechts- und Verfassungsgeschichte und Rechtsphilosophie an der Universität Jena.