Eine Veröffentlichung des
Max-Planck-Instituts 
für Europäische Rechtsgeschichte

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Modernisierung durch Transfer zwischen den Weltkriegen

Herausgegeben von Tomasz Giaro

2007. VIII, 318 Seiten
Kt einzeln € 64.-, im Abonnement
€ 57.60
ISBN 978-3-465-04017-0
Rechtskulturen des modernen Osteuropa. Traditionen und Transfers. Herausgegeben von Tomasz Giaro. Band 2
Studien zur europäischen Rechtsgeschichte Band 215

Im direkten Anschluß an den Überblick über die Modernisierung osteuropäischer Rechte im "langen 19. Jahrhundert" (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte 205) widmet sich der zweite Band mit der sogenannten Zwischenkriegszeit einer Phase außerordentlicher Turbulenz. Politische Umbrüche und eine forcierte sozioökonomische Modernisierung formieren auch in Osteuropa eine oft genug dramatisch zugespitzte Szenerie mit großen Risiken, aber auch ungeahnten Chancen für institutionellen Wandel, dem sich auch die betroffenen Rechtssysteme nicht entziehen können.

Aus dem Inhalt:

Toomas Anepaio: Die rechtliche Entwicklung der baltischen Staaten 1918–1940

Lucian Goga: Politik und Rechtskultur der Zwischenkriegszeit in Rumänien

Katalin Gönczi: Kontinuität und Wandel im ungarischen Rechtssystem der Zwischenkriegszeit

Maryna Kazimirova: La révolution du droit en Russie

Oleg Subbotin: Das sowjetische Arbeitsrecht zwischen den Weltkriegen 1917–1941

Mirela Krešić: Yugoslaw private law between the two World Wars

Srdan Šarkić / Maša Kulauzov: Constitutional history of Yugoslavia 1918–1941

Petra Skřejpková: Umwandlungen der tschechoslowakischen Rechtsordnung 1918–1938

Michael Tsapogas: Das griechische Privat- und Staatsrecht zwischen den Weltkriegen

Wojciech Witkowski / Andrzej Wrzyszcz: Modernisierung des Rechts im unabhängigen Polen

Tomasz Giaro: Alt- und Neueuropa, Rezeptionen und Transfers