| Eine Veröffentlichung des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte
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Juristenausbildung in Osteuropa bis zum Ersten WeltkriegHerausgegeben von Zoran Pokrovac 2007.
VIII, 426 Seiten Die Rechtswissenschaft und die Rechtsprechung, die in den Transferprozessen des Rechts eine wichtige Rolle spiel(t)en, wurden auch in Osteuropa durch die Schulung des Juristenstandes geprägt. Der Band thematisiert die juristische Ausbildung in Osteuropa, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts zunächst nur eine kleine Bildungselite betraf, die an den westlichen Universitäten studiert hatte. Im Laufe des Jahrhunderts weitete sich der Kreis, bis schließlich die Mehrheit der Juristen modern - nach westlichen Maßstäben - und im eigenen Land ausgebildet wurde. Diese Entwicklung macht deutlich, in welch hohen Maße die Juristenausbildung zur Vereinheitlichung der Rechtskultur in Ost und West beigetragen hat. Aus dem Inhalt Thomas Simon: Die Thun-Hohensteinsche Universitätsreform und die Neuordnung der juristischen Studien- und Prüfungsordnung in Österreich Katalin Gönczi: Die Juristenausbildung in Ungarn vom aufgeklärten Absolutismus bis zum Ende der Habsburgermonarchie Dalibor Čepulo: Legal education in Croatia from medieval times to 1918: institution, courses of study and transfers Petra Skřejpková: Die juristische Ausbildung in den böhmischen Ländern bis zum Ersten Weltkrieg Andrzej Wrzyszcz: Die Juristenausbildung an polnischen akademischen Einrichtungen im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts Mircea-Dan Bocşan: Die Juristenausbildung in Rumänien von 1850 bis 1918 Anton D. Rudokvas, Alexei S. Kartsov: Der Rechtsunterricht und die juristische Ausbildung im kaiserlichen Russland Alexei S. Kartsov: Das Russische Seminar für römisches Recht an der juristischen Fakultät der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin Marju Luts-Sootak: Der lange Beginn einer geordneten Juristenausbildung an der deutschen Universität zu Dorpat (1802–1893) Toomas
Anepaio: Die russische Universität in Jur’jev (1889–1918) |