Eine Veröffentlichung des
Max-Planck-Instituts
für europäische Rechtsgeschichte

Dieses
Buch bestellen
Aus
Rezensionen zur ersten Auflage des 2. Halbbandes:
"Mit diesem Buch hat die
Verfasserin der Diskussion zum Thema Richter und Gesetz eine
rechtshistorische Grundlegung geliefert, die Maßstäbe setzt."
Der Staat
"Ein ausgezeichnetes Buch!"
NJW
|
Regina
Ogorek:
Aufklärung über Justiz
1. Halbband: Abhandlungen und Rezensionen. Mit einer Einleitung von Dieter
Simon. Redaktion: Elena Barnert
XIV,
584 Seiten
2. Halbband: Richterkönig oder Subsumtionsautomat? Zur Justiztheorie im
19. Jahrhundert (2., unveränderte Auflage des 1986 erschienenen Bandes)
XVI, 424 Seiten
2008.
2 Halbbände zusammen Kt € 99.-,
im Abonnement € 89.10
ISBN 978-3-465-04051-4
Rechtsprechung Band 28
Aus
der Einleitung von Dieter Simon zum ersten Halbband:
"Die
hier präsentierten Arbeiten verdanken Zusammenstellung und erneute
Publikation einer nicht sehr verbreiteten Motivation. Sie wurden in der
Absicht ausgesucht, ein notleidendes Vorhaben zu fördern: die
rechtshistorische Aufklärung über Justiz. Denn was auch immer die
Gründe gewesen sein mögen: Das Rechtssystem hat diese Studien bislang
nicht hinreichend rezipiert. Sie drängen aber mit ihrer glänzenden
Sprache und ihren präzisen Beobachtungen zu einem größeren Publikum.
Nur
Recht, das den Richterstuhl passiert hat, ist lebendig geworden. Wie es
aussieht und welches Leben es führen darf, sagt nicht der Gesetzgeber,
sondern die Justiz. Wer sich also, wie es sich für einen praktischen und
politischen Verstand ziemt, weniger für das interessiert, was Juristen
geschrieben und gedacht, sondern dafür, was sie gesagt und gemacht haben,
der wird sein Augenmerk auf die Justiz und ihre Produkte richten. Genau
diese Perspektive hat sich Regina Ogorek systematisch und umfassend wie
kein anderer Historiker des Rechts zu eigen gemacht.
Dass
der Nachdruck der vergriffenen Habilitationsschrift dem Aufsatzband als
zweiter Halbband nachfolgt und ihm nicht als Grundlegung vorausgeht,
beruht auf der Überlegung, der Leser möge das historische Gebäude
zunächst von verschiedener Richtung her betreten, um sich in den großen
und kleineren Räumen einer historisch gestützten Justiztheorie
einzurichten, bevor er zu Zwecken der Vertiefung und Erudition zu den
Fundamenten hinabsteigt."
Regina
Ogorek ist Professorin für Neuere Rechtsgeschichte, Zivilrecht, Rechts-
und Justiztheorie an der Universität Frankfurt am Main.
|