Eine Veröffentlichung des
Max-Planck-Instituts 
für Europäische Rechtsgeschichte

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"Ein mustergültiges Werk der Grundlagenforschung, ohne welches weitere Forschungen auf dem Gebiet der Policey nicht möglich sind."

Historische Zeitschrift

"... eine hervorragende Grundlage, die den regionalhistorischen Forschungen zur frühen Neuzeit im nördlichsten Bundesland wie auch in Dänemark den Zugang zu wichtigen Quellen erheblich erleichtert."

Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde

 

 

 

Repertorium der Policeyordnungen 
der Frühen Neuzeit

Herausgegeben von Karl Härter und Michael Stolleis

Band 9: Danmark og Slesvig-Holsten /
Dänemark und Schleswig-Holstein

Udgivet af / herausgegeben von Ditlev Tamm

2008. XXII, 1272 Seiten in zwei Halbbänden
Kt € 199.-, im Abonnement € 179.10
ISBN 978-3-465-04063-7
Studien zur europäischen Rechtsgeschichte Band 239

Der von dem dänischen Rechtshistoriker Ditlev Tamm herausgegeben neunte Band des Repertoriums der Policeyordnungen der Frühen Neuzeit erschließt die frühneuzeitliche Ordnungs- und Policeygesetzgebung Dänemarks und der Herzogtümer Schleswig und Holstein. Einsetzend mit dem späten 15. Jahrhundert werden rund 3300 dänische sowie 3400 Policeygesetze der Herzogtümer chronologisch dokumentiert und mittels eines zweisprachigen Registers inhaltlich erschlossen. Die ebenfalls zweisprachigen Einleitungen vermitteln zusätzlich die grundlegenden Informationen zu den Strukturen der Gesetzgebung in Dänemark und Schleswig-Holstein. Da der dänische König Landesherr und "Gesetzgeber" in Schleswig war und sich zudem mit dem Herzog in Holstein für gemeinsam verwaltete Gebiete über "gute Ordnung und Policey" einigen musste, eröffnet sich eine vergleichende Perspektive für den Rechtstransfer zwischen einem europäischen Staat und frühmodernen Territorien des Alten Reiches. In den Blick kommen ebenfalls spezifische Ordnungsprobleme des Ostseeraums, so dass der Band über die Landesgeschichte hinaus Einblicke in die Ordnungsprobleme und die Ordnungspolitik im Rechtsraum des nördlichen Europa ermöglicht.