Georg
Friedrich Puchta:
Briefe an Gustav Hugo
Herausgegeben
mit
einer Einleitung und einem Nachwort von Horst Heinrich Jakobs
2009.
VI, 316 Seiten
Kt einzeln € 79.-, im Abonnement € 71.10
ISBN 978-3-465-04072-9
Juristische Briefwechsel des 19. Jahrhunderts
Studien zur europäischen Rechtsgeschichte Band 242
Georg Friedrich
Puchta, der die Pandektenwissenschaft des 19. Jahrhunderts durch die
Theorie eines Juristenrechts zu krönen unternommen hat, im Gespräch mit
Gustav Hugo, der dieser Wissenschaft der Wegbereiter gewesen ist – so könnte
zu den hier veröffentlichen Briefen ein ausführlicherer Titel lauten.
Die Briefe
beginnen 1826 kurz nach dem Eintritt Puchtas in die wissenschaftliche
Arbeit und enden kurz vor Hugos Tod 1844, dem zwei Jahre später Puchta in
den Tod gefolgt ist. Sie begleiten so fast das gesamte Arbeitsleben
Puchtas und gewähren in das Leben und die Arbeit dieses eigentümlichen
Mannes und "trefflichen Juristen" (Th. Mommsen) einen
exzellenten Einblick.
In seiner
Einleitung erklärt der Herausgeber, warum diese Veröffentlichung von dem
Hugo-Puchta'schen Gespräch nur die Puchta’sche Seite hat, die Briefe
Hugos in ihr fehlen. Das Nachwort ist der Versuch, als die treibende Kraft
in der Entstehung und Fortbildung der Theorie eines Juristenrechts Puchtas
Charakter zu verifizieren.
Horst
Heinrich Jakobs ist Professor emeritus der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
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