Vittorio E. Klostermann

KlostermannRoteReihe

Im Frühjahr 2004, als wir KlostermannSeminar starteten, erläuterten wir an dieser Stelle, was uns dazu bewogen hatte, für die neue Reihe auf die Verlagsfarbe Grau zu verzichten. In leuchtendem Rot sind seither zweiundzwanzig Titel erschienen, vor allem philosophische Klassiker, aber auch die Japanisch-Lehrbücher von James W. Heisig. Daß wir vor allem solche Titel aufnahmen, die sich bereits in anderen Ausgaben bewährt hatten, hat zur raschen Durchsetzung der Reihe im Buchhandel beigetragen. Nicht unwichtig für den Erfolg war aber auch die äußere Gestalt der Bände, die Michel Leiner geschaffen hat. Dafür bekamen wir viel Lob, von Autoren wie von Lesern.

Mit der Wahl des Namens hatten wir weniger Glück, erwies er sich doch immer wieder als Einengung. Denn KlostermannSeminar enthält mittlerweile doch etliche Werke, die zwar im Universitätsunterricht benötigt werden, die aber weit darüber hinaus Interesse finden, wie das Heidegger-Lesebuch oder – für diesen Herbst geplant – Wolfgang Künnes Studie über "Abstrakte Gegenstände".

Im täglichen Verlagsgeschäft – auch im Briefwechsel mit den Autoren – sprachen wir nur von "der roten Reihe". Und so soll sie ab sofort auch offiziell heißen: Alle künftig erscheinenden Bände (und alle Neuauflagen von bereits erschienenen) werden unter dem Serientitel KlostermannRoteReihe segeln. Unverändert bleibt natürlich die typographische Gestalt, und ebenso unverändert – hoffen wir – der Erfolg.

Vittorio E. Klostermann (Herbst 2007)