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Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographievereinigt mit Zentralblatt für Bibliothekswesen Herausgegeben von Klaus-Dieter Lehmann
Band 44 (1997). XII, 676 Seiten, € 52.- Best.Nr. 2031-6
Aus dem Inhalt von Heft 5
Aufsätze Helmut Kohl: Festansprache anläßlich der Eröffnung des Neubaus der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main am 14. Mai 1997 Klaus-Dieter Lehmann: Dankesrede anläßlich der feierlichen Einweihung der Deutschen Bibliothek am 14. Mai 1997 Franz Georg Kaltwasser: Verbesserungen der Zugänglichkeit und des Schutzes von Druckwerken im Schnittfeld polnischer und deutscher Kultur in polnischen Bibliotheken Das auf Initiative der Robert Bosch Stiftung geplante Projekt tritt jetzt vorwiegend mit Mitteln der Stiftung für Deutsch-polnische Zusammenarbeit in seine Realisierungsphase ein. Es hat die bessere Erschließung und die leichtere Zugänglichkeit derjenigen Buchbestände in polnischen Bibliotheken zum Ziel, die den kulturellen Austausch zwischen Polen und Deutschland dokumentieren. Es werden zu diesem Zweck Drucke des 16.-18. Jahrhunderts verfilmt, die in Druckorten Schlesiens, Pommerns, Ost- und Westpreußens erschienen sind. Hinzu tritt die Verfilmung von Zeitungen des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts aus diesem Bereich und ferner von jüdischen und jiddischen Periodika. In den geförderten Bibliotheken werden Verfilmungsstellen eingerichtet, ferner erhalten sie PCs zur Katalogisierung der Filme. Die Filme verbleiben bei der sie erstellenden Bibliothek, eine Kopie davon erhält die Bayerische Staatsbibliothek. Das Projekt ist an der Nationalbibliothek und an der UB Warschau, an der Pommerschen Bibliothek in Stettin und an der UB Breslau angelaufen. Weitere Bibliotheken sollen folgen. Dirk Barth: Vom zweischichtigen Bibliothekssystem zur kooperativen EinschichtigkeitBis zur Mitte der achtziger Jahre bewegten sich die Bemühungen zur Ausgestaltung des Bibliothekssystems der Philipps-Universität Marburg im Rahmen der klassischen Zweischichtigkeit. Seither wurde ein neuer, pragmatischer Ansatz entwickelt, der diese Zweischichtigkeit punktuell, d.h. für einzelne Fächer, überwindet. Dieses Modell wird als kooperativ einschichtig bezeichnet, da es auf vertraglichen Vereinbarungen zwischen einzelnen Fachbereichen und der Universitätsbibliothek beruht. Der Fachbereich übt einen maßgeblichen Einfluß auf die Erwerbungen aus, die Universitätsbibliothek ist für die Bibliotheksverwaltung verantwortlich. Dieses Modell hat sich in der Praxis bewährt. Es ist zu erwarten, daß es auch unter den Rahmenbedingungen einer weitgehenden Deregulierung erfolgreich arbeiten kann.
Ausgewählte Bibliographien und andere Nachschlagewerke Digitale Medien CancerNetTM (Achim Oßwald) |