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Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie

vereinigt mit Zentralblatt für Bibliothekswesen

Herausgegeben von Elisabeth Niggemann  

Jahrgang 47 (2000).  X, 626 Seiten, € 59.- Best.Nr. 2034-0
Ermäßigter Preis für die Mitglieder aller bibliothekarischen Fachverbände € 37.-
Die zurückliegenden Jahrgänge sind weitgehend lieferbar.

 

 

Aus dem Inhalt von Heft 3

Elisabeth Niggemann: Editorial

Auf dem ersten gemeinsamen Kongress von BDB und DGI in Leipzig haben die Mitglieder des vba und des VdDB für eine Fusion der beiden Vereine gestimmt, der neue sparten- und hierarchieübergreifende Berufsverband Information Bibliothek (BIB) ist entstanden. Damit stimmt die Zeile “Organ des Vereins Deutscher Bibliothekare e.V. und des Vereins der Diplombibliothekare an wissenschaftlichen Bibliotheken e.V.” im Titel der ZfBB nicht mehr. Die neue Zeile “Organ des wissenschaftlichen Bibliothekswesens” soll Offenheit über Vereins- und Verbandsgrenzen hinaus signalisieren, gleichzeitig aber die Bindung an die Sparte wissenschaftliche Bibliotheken bestätigen. Ersteres hat auch praktische Konsequenzen: Ab sofort berechtigt die Mitgliedschaft in jedem Berufsverband bzw. bibliothekarischen Verein zum ermäßigten Bezug der ZfBB.

 

Aufsätze

Mittelstraß, Jürgen: Der Bibliothekar als Partner der Wissenschaft

Auf dem Hintergrund einiger kritischer Bemerkungen zum Begriff der Informationsgesellschaft und zur Unterscheidung zwischen Wissen und Information wird die zukünftige Rolle der Bibliothek und des Bibliothekars unter einem neuen informationstheoretischen Paradigma dargestellt. Ein Blick auf die Geisteswissenschaften verdeutlicht die Probleme zwischen technologischem Fortschritt und bewährten wissenschaftlichen Arbeitsformen.

Hilz, Helmut: Israels wissenschaftliches Bibliothekswesen – Geschichte und Gegenwart: ein Beitrag zur IFLA-Konferenz in Jerusalem 

Siehe hierzu auch Rafael Ball: "Wissenschaftliche Bibliotheken in Israel - Sammelstätte des Verstreuten" in der F.A.Z. vom 7. Februar 2001

Die ersten modernen Bibliotheken auf dem Gebiet des 1948 gegründeten Staates Israel entstanden zu Ende des 19. Jahrhunderts. Die Jüdische National- und Universitätsbibliothek, deren Geschichte über viele Jahrzehnte ganz wesentlich durch Einwanderer aus Deutschland geprägt wurde, ist in der Gegenwart die größte Bibliothek des Nahen Ostens, deren Bestände in kultureller und sprachlicher Hinsicht außerordentlich vielseitig sind. Für die internationale Forschung sind neben der Nationalbibliothek eine Reihe von Spezialbibliotheken von Interesse, die über umfangreiche Bestände zur jüdischen Geschichte, zur Archäologie und Theologie verfügen. In den Großstädten wie auch in ländlichen Regionen verfügt Israel über ein dichtes Netz öffentlicher Bibliotheken.

 

Rezensionen

Digitale Medien

Ariadne – der hilfreiche Faden auf dem Weg zur Digitalen Bibliothek (Achim Oßwald)

Printmedien

Hinz, Ulrich: Handschriftencensus Westfalen (Bernhard Tönnies)

Walter, Ludwig K.: Katalog der Wiegendrucke der Stiftsbibliothek zu Aschaffenburg (Bernhard Tönnies)

Walz, Dorothea: Die historischen und philosophischen Handschriften der Codices Palatini Latini in der Vatikanischen Bibliothek (Bernhard Tönnies)

Staub, Johannes: Die mittelalterlichen Handschriften der Nicolaus-Matz-Bibliothek (Kirchenbibliothek) in Michelstadt: ein Katalog (Bernhard Tönnies)

Roland, Martin: Die Handschriften der alten Wiener Stadtbibliothek in der Österreichischen Nationalbibliothek (Bernhard Tönnies)

Ceynowa, Klaus: Kostenmanagement für Hochschulbibliotheken (Karl-Wilhelm Horstmann)

Papier-Lexikon (Daniel Busse)

 

Berichte und Mitteilungen

Exilpresse digital: ein gelungenes Digitalisierungsprojekt Der Deutschen Bibliothek (Robert Zepf)

Bericht von der OPL-Veranstaltung auf dem Kongress "Information und Öffentlichkeit" in Leipzig (Frank Merken)