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Zeitsprünge

Forschungen zur Frühen Neuzeit / 
Studies in Early Modern History, Culture and Science 



Herausgegeben im Auftrag des /Edited on behalf of: 
Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften

Redaktion / Editorial Office
: Daniel Dornhofer, Albert Schirrmeister, Susanne Scholz, Claus Zittel

Wissenschaftlicher Beirat / Editorial Advisory Board:

Susanna Burghartz (Basel), Renate Dürr (Kassel), Moritz Epple (Frankfurt), Notker Hammerstein (Frankfurt), Klaus Herding Frankfurt), Wolfgang Liebenwein (Darmstadt), Frank Linhard (Frankfurt), Wolfgang Neuber (Berlin), Alessandro Nova (Frankfurt), Brita Rang (Frankfurt), Klaus Reichert (Frankfurt), Walter Saltzer (Frankfurt), Johannes Süßmann (Paderborn)

Die Mitglieder des Beirats beraten die Redaktion bei der Auswahl der Beiträge, die im anonymisierten peer-review-Verfahren begutachtet werden. Themenhefte stehen in der Verantwortung der jeweiligen Herausgeber/innen. 

Die Zeitsprünge akzeptieren Beiträge in deutscher, englischer, französischer und italienischer Sprache. Zu jedem Beitrag wird ein Abstract abgedruckt.

The Editorial Advisory Board supports the Editors in choosing the articles by subjecting them to an anonymous peer-review. The respective editors are responsible for the content of special issues.
 

The journal accepts articles in German, English, French and Italian. For every article an abstract is provided.

Mail an die Redaktion / Mail to the editors:  
Daniel Dornhofer, Albert Schirrmeister, Susanne Scholz, Claus Zittel

Was können, was müssen wir wissen über die Anfänge der Moderne, an deren Ende wir heute stehen? Welches waren die Leitgedanken, an denen sich die Wissenschaften, Recht und Politik, Kunst und Literatur, Theologie, Philosophie und Ökonomie im 16. und 17. Jahrhundert orientierten und die zu der bis heute geltenden Ausdifferenzierung in Einzeldisziplinen führten? Wie sahen die – rückwärts- oder vorausweisenden – Alternativen aus, die sich (warum?) nicht durchsetzten? Angesichts des problematisch gewordenen Fortschrittsmodells und der neuen Suche nach Alternativen erscheint es sinnvoll, den Blick zurückzurichten und das historisch Verfestigte wieder aufzulösen in die irritierenden und widersprüchlichen Bedingungen seiner Entstehung.

Die Zeitschrift wird herausgegeben von dem 1993 gegründeten Zentrum zur Erforschung der Frühen Neuzeit der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Das Zentrum ist ein Zusammenschluss von Forscherinnen und Forschern verschiedener Disziplinen der Kultur- und Naturwissenschaften, deren Arbeitsschwerpunkte in der Frühen Neuzeit liegen. An der Notwendigkeit spezialisierter Einzelforschung hat sich nichts geändert. Aber es ist ebenso notwendig, das Einzelne im Kontext des jeweils Ganzen zu sehen und das Vergangene in seiner Bedeutung für heute zu thematisieren.

What can we know, what do we have to know about the beginning of the Modern Period? What were the dominant ideas guiding the sciences, law and politics, art and literature, theology, philosophy and economics in the 16th and 17th century, leading to the creation of the disciplines we can study today? What were the alternatives to them and why did they fail? Considering the more and more problematic concept of progress and the quest for alternatives of today, it seems appropriate to look back at the past and reinterpret seemingly fixed historical facts.

The journal is edited by the
Centre for Research in Early Modern History, Culture and Science which is based at the University of Frankfurt. The Centre assembles researchers from different fields and disciplines of arts and sciences who are specialised in the Early Modern Period. The need to analyse individual fields of knowledge still exists, but it is also essential to study individual lines of thought keeping in mind the historical context, and to analyse the past with regard to its influence on the present.