Herausgegeben von Hannes Böhringer und Karlfried Gründer
1976. X, 282 Seiten. Ln 24,00 €
ISBN 978-3-465-01108-8
Stud.z.Philos.u.Literatur d.19.Jahrhunderts 27
Georg Simmel gilt heute als einer der wichtigsten und einflussreichsten Vertreter der Soziologie des frühen 20. Jahrhunderts, der entscheidend zur Formierung dieser Disziplin als eigenständiger Wissenschaft beigetragen hat. Simmel entwarf eine soziologische Theorie der Lebenwelt als eines Netzes, in dem verschiedene Lebensbereiche und Kulturäußerungen der Mitglieder einer Gesellschaft miteinander interagieren. Die Beiträge dieses Bandes fokussieren auf die Überschneidung der Kunst als eines für Simmel besonders hervorgehobenen Bereiches der Kultur mit der Soziologie.
Aus dem Inhalt
J.A. Schmoll gen. Eisenwerth: Simmel und Rodin
S. Hübner-Funk: Ästhetizismus und Soziologie bei Simmel
U. Gerhardt: Simmels Bedeutung für die Geschichte des Rollenbegriffs in der Soziologie
J. Freund: Der Dritte in Simmels Soziologie
H. Böhringer: Spuren von spekulativem Atomismus in Simmels formaler Soziologie
H. Blumenberg: Geld oder Leben. Eine metaphorologische Studie zur Konsistenz der Philosophie Simmels
H. Tennen: Simmel und Karl Jaspers. Ein Vergleich
D.N. Levine, E.B. Carter, E. Miller Gorman: Simmel’s Influence on American Sociology
G. Simmel: Rodins Plastik und die Geistesrichtung der Gegenwart
G. Simmel: Das Märchen von der Farbe
S. Lozinskij: Simmels Brief zur jüdischen Frage
M. Landmann: Ernst Bloch über Simmel