Heidegger, Martin: Nietzsche: Der Wille zur Macht als Kunst

(Wintersemester 1936/37)
Hrsg. von Bernd Heimbüchel
1985. XII, 298 Seiten. Kt 37,00 €
ISBN 978-3-465-01660-1
Martin Heidegger Gesamtausgabe 43


Dieser Band bietet den ursprünglichen Text der Freiburger Vorlesung aus dem Wintersemester 1936/37. In ihrem ersten Teil wird Nietzsches metaphysische Grundstellung erörtert. Die Darlegung zielt auf den Zusammenhang der Lehren vom Willen zur Macht, ewiger Wiederkehr und der Umwertung aller Werte der bisherigen Metaphysik. Eine Interpretation von Nietzsches Willenslehre zeichnet diese in die überlieferten Bestimmungen des Seins seit Aristoteles ein. Diese allgemeine Kennzeichnung des Willens als Willens zur Macht dient der Vorbereitung der zentralen Fragestellung der Vorlesung nach Nietzsches Antwort aufdie Seinsfrage.

Die Aufhellung des Wesens des Seins orientiert sich gemäß Nietzsche am Künstlersein. Im zweiten Teil wird daher Nietzsches physiologische Ästhetik erörtert. Die Interpretation der Ästhetik des "großen Stils" mündet in den Zusammenhang von Ästhetik und Wahrheitsfrage bei Nietzsche. Eine Darstellung von Platos Philosophie der Kunst führt zur Begründung der Philosophie Nietzsches als eines umgedrehten Platonismus, in welchem die Scheinhaftigkeit der überlieferten "wahren" Welt entlarvt wird.

Der Band kann nicht einzeln abgegeben werden; der Bezug ist nur über eine Subskription der 2. Abteilung der Martin Heidegger Gesamtausgabe möglich. Nähere Auskunft hierzu erteilt gerne der Verlag.

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