Das Utopische soll Funken schlagen ...


Das Utopische soll Funken schlagen ...

Zum 100. Geburtstag von Leo Löwenthal
Herausgegeben von Peter-Erwin Jansen
2000. IV, 200 Seiten. 19,00 €
ISBN 978-3-465-03117-8
Frankfurter Bibliotheksschriften 8


Leo Löwenthal, der neben Theodor W. Adorno, Max Horkheimer und Herbert Marcuse zum engsten Kreis des Frankfurter Instituts für Sozialforschung zählt, wurde am 3. November 1900 in Frankfurt am Main geboren. Aus Anlass seines 100. Geburtstages erscheint dieser Band. Orientiert an einigen wichtigen Lebensabschnitten Löwenthals sind hier zum Teil unveröffentlichte Texte aus dem Löwenthal-Archiv der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main versammelt. Sie dokumentieren den intellektuellen Werdegang und die Arbeitsschwerpunkte des Wissenschaftlers.

Neben einigen Texten aus der Jugendzeit (wie "Bekenntnis zur Revolution") und Briefen u.a. von Adorno und Kracauer an Löwenthal erscheint hier erstmals eine längere Abhandlung über den jüdischen Religionsphilosophen Maimonides, die in den 20er Jahren entstand, als Löwenthal an verschiedenen jüdischen Institutionen Vorlesungen über das Thema "Judentum und deutscher Geist" hielt. Die Analysen und Diskussionen zum Antisemitismus stellen den Schwerpunkt der Arbeiten des Instituts für Sozialforschung während des New Yorker Exils da. Aus dieser Zeit gelangen hier ein ausführlicher Brief an Herbert Marcuse über die sogenannte "Sündenbocktheorie" und zwei weitere Abhandlungen Löwenthals zum Abdruck. Darüber hinaus enthält der Band zwei bislang unveröffentlichte Reden aus den Jahren 1952 und 1985.

 

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