Schnell, Alexander: Zeit, Einbildung, Ich

Phänomenologische Interpretation von Kants "Transzendentaler Kategorien-Deduktion"
2022. 174 Seiten. Kt 24,80 €
ISBN 978-3-465-04600-4
Klostermann Rote Reihe 148

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Immanuel Kants transzendentale Deduktion der reinen Verstandesbegriffe steht nicht nur im Zentrum der „Kritik der reinen Vernunft“, sondern sie macht vielleicht einen der wichtigsten Texte der Transzendental-Philosophie überhaupt aus. Wer sich mit dieser beschäftigen will, muss Kants Deduktionen in beiden Auflagen der „Kritik der reinen Vernunft“ studieren und verstehen. Alexander Schnell widmet sich in seinem neuen Buch der Aufgabe, die Schwierigkeiten der kantischen Texte zu meistern, wobei die präzise Erläuterung der Grundidee der Kategoriendeduktion im Vordergrund steht. Dabei nähert sich der Autor dem Thema nicht ausschließlich von der Perspektive einer textimmanenten Auslegung an, sondern auch aus einer entschieden phänomenologischen Hinsicht, die es erlaubt, Kants Gedanken für die zeitgenössische Phänomenologie fruchtbar zu machen. Dadurch findet er zudem Möglichkeiten, die Kant-Deutungen Martin Heideggers und Eugen Finks ins Spiel zu bringen. So gelingt es ihm, die Arbeit der intensiven Versenkung in den kantischen Text mit der souveränen Übersicht über die auszulegende Sache selbst zu verbinden.

Immanuel Kant's transcendental deduction of the concepts of pure understanding is not only at the center of the "Critique of Pure Reason", but it is perhaps one of the most important texts of transcendental philosophy. Anyone who wants to deal with it needs to study and understand Kant's deductions in both editions of the "Critique of Pure Reason." In his new book, Alexander Schnell devotes himself to the task of mastering the difficulties of the Kantian texts, focusing on a precise explanation of the basic idea of category deduction. In doing so, the author approaches the subject not exclusively from the perspective of a text-immanent interpretation, but also from a decidedly phenomenological point of view that allows Kant's thought to be connected with contemporary phenomenology. By bringing into play both Martin Heidegger's and Eugen Fink's interpretations of Kant, he thus succeeds in combining intensive immersion in the Kantian text with a commanding outline of the thing itself which is being interpreted.


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