Bühner, Julia: Neue Welten

Eine andere Völkerrechtsgeschichte der Eroberung der Kanarischen Inseln (1402–1496)
2025. XII, 478 Seiten. Kt 98,00 €
ISBN 978-3-465-04664-6
​Studien zur europäischen Rechtsgeschichte 349

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Bereits 200 Jahre vor der „Entdeckung“ Amerikas durch Kolumbus 1492 erkundeten Europäer die Gewässer Neuer Welten – auch die der Kanarischen Inseln, ein Archipel vor der Westküste Afrikas, der von verschiedenen indigenen Völkern bewohnt war. Mit dem Fokus auf die Eroberung der Kanaren, die im Verlauf des 15. Jahrhunderts von Franzosen, Portugiesen und Spaniern unterworfen wurden, fügt die Studie der Völkerrechtsgeschichte ein Kapitel hinzu und geht dabei neue Wege: Sie versteht die Eroberung als Begegnung von Rechts- und Normativitätsvorstellungen, stellt den Beitrag der indigenen Kanarier zur Entwicklung des modernen Völkerrechts heraus und eröffnet einen neuen Blickwinkel auf die völkerrechtlichen Errungenschaften der Schule von Salamanca.

Europeans were already exploring the waters of New Worlds 200 years before the “discovery” of America by Columbus in 1492 - including those of the Canary Islands, an archipelago off the west coast of Africa that was inhabited by various indigenous peoples. By focusing on the conquest of the Canary Islands, which were in turn subjugated by the French, Portuguese and Spanish in the course of the 15th century, this study adds a new chapter to the history of international law and breaks new ground: it presents the conquest as an encounter between ideas of law and normativity, emphasizes the contribution of the indigenous Canarians to the development of modern international law and opens up a new perspective on the achievements of the Salamanca School of international law.


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