Rabe, Mirjam: Signum des LebendigenVerletzlichkeit, Würde, Leistungsfähigkeit im Diskurs zu Inklusion
Sprachliche Feinanalysen höchst unterschiedlicher Texte zeigen die Verwobenheit scheinbar unverbundener Diskurse auf und führen schließlich zu grundsätzlichen, die Disziplingrenzen transzendierenden Fragen: Wie kann das Menschliche ohne Bezug auf Fähigkeiten oder Eigenschaften bestimmt werden? Wie verändert sich das Denken der Inklusion sowie ‚der Menschen‘ im Allgemeinen, wenn Verletzlichkeit als Signum alles Lebendigen anerkannt wird? Was bedeutet es, die Evidenz einer konkreten Beziehungserfahrung in der Theoriebildung zu berücksichtigen? Ziel der Reflexionen ist es, Trennlinien zwischen ‚wir‘ und ‚die‘, zwischen ‚gesund‘ und ‚krank‘ zu benennen, zu öffnen und zu transformieren.
Detailed linguistic analyses of very diverse texts reveal the interconnectedness of seemingly unconnected discourses and ultimately lead to fundamental questions that transcend disciplinary boundaries: How can the human be defined without reference to abilities or characteristics? How does thinking about inclusion and ‘people’ in general change when vulnerability is recognized as a sign of all living things? What does it mean to consider the evidence of a concrete relational experience in theory building? The aim of the reflections is to name, open up and transform the dividing lines between ‘us’ and ‘them’, between ‘healthy’ and ‘sick
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