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"Eindrucksvoll ist dieses Buch nicht nur aufgrund der Souveränität im Aufbau der Argumentation und in der sprachlichen Darstellung, sondern v.a. weil Hindrichs nicht weniger denn einen eigenständigen Ansatz negativer Metaphysik entwirft."

Allgemeine Zeitschrift für Philosophie


"Hindrichs' Buch ist außerordentlich autonom, auch mutig und für den Leser gewinnbringend, weil so sichtbar wird, was im Streit zwischen Metaphysik und Nachmetaphysik überhaupt auf dem Spiel steht."

Berliner Zeitung

"Dieses Buch bietet eine Metaphysik, die sich auf der Augenhöhe unserer Zeit bewegt und geeignet ist, wie mit einem Paukenschlag die postmetaphysische Epoche zu beenden. Was lange bestritten, umkämpft und zurückgewiesen wurde, erstrahlt hier neu im Glanz des reinen Denkens."

Rheinischer Merkur

Gunnar Hindrichs:
Das Absolute und das Subjekt

 

Untersuchungen zum Verhältnis von Metaphysik und Nachmetaphysik

 

2008. 346 Seiten. Kt € 29.-
ISBN 978-3-465-03581-7

 

Metaphysik und Nachmetaphysik sind zwei gegensätzliche Arten des philosophischen Denkens. Ihre jeweilige Eigenart und ihr Verhältnis zueinander lassen sich mit Hilfe zweier Größen begreifen: Mit dem Begriff des Absoluten und mit dem Begriff des Subjekts. Das metaphysische Denken kreist um das Absolute, während die Nachmetaphysik das Subjekt zu ihrem Ausgangspunkt nimmt. Das Absolute und das Subjekt scheinen daher ebenfalls Gegensätze darzustellen.

 

Hiergegen lautet der Grundgedanke dieses Buches, dass eine tragfähige Philosophie der Subjektivität nicht ohne Arbeit am Begriff des Absoluten auskommt. Ihn sucht es daher zunächst in Auseinandersetzung mit der Tradition des ontologischen Arguments freizulegen, um ihn dann für die Problematik des Subjekts nutzbar zu machen. Am Ende steht die Verankerung des Subjekts in einem Unbedingten, das sich im Zuge analogen Denkens begreifen lässt. Diese spekulative Überlegung so klar wie möglich herauszustellen, ist das Anliegen dieses Buches.

 

Gunnar Hindrichs lehrt Philosophie an der University of Pennsylvania in Philadelphia. Für dieses Buch, seine Habilitationsschrift, erhielt er den Akademiepreis 2007 der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.