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Charles Larmore: Das Selbst in seinem Verhältnis zu sich und zu anderenTrennlinie

 

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Die Heidelberger Hans-Georg-Gadamer-Gesellschaft vergibt den ersten Hans-Georg-Gadamer-Preis 2021 an Charles Larmore, »in dessen vielbeachteten Beiträgen zur Moralphilosophie, zur politischen Theorie, insbesondere zur Theorie des politischen Liberalismus, zum Wesen der Freiheit und zur Vernunftnatur des Menschen argumentative Präzision, historische Erudition und zeitdiagnostische Sensibilität eine Verbindung eingehen, die im besten Sinne hermeneutisch genannt werden darf und durch ebenso eigenständige wie philosophisch belangvolle Bezugnahmen auf die Hermeneutik Gadamers gekennzeichnet ist« (aus der Pressemitteilung zur Preisvergabe). Lesen Sie hier die Mitteilung der DGPhil.

 

Kurt Flasch: Katholische Wegbereiter des NationalsozialismusTrennlinie

 

Flasch_Wegbereiter In seinem neuen Buch wendet sich Kurt Flasch einer von Hitlers Vizekanzler Franz von Papen animierten Gruppe prominenter katholischer Autoren aus Münster zu, die 1933 zögernde Zentrumswähler dem Nationalsozialismus zuführen sollten. Sie alle wurden nach 1945 zu hoch angesehenen Lehrern in der frühen Bundesrepublik.

»Waren sie nun wirklich ›Katholische Wegbereiter des Nationalsozialismus‹, wie Flaschs Buchtitel sagt? Hier habe ich Einwände […]. Das freilich sollte niemanden von der Lektüre dieses Buches abhalten. Es wäre ja wohl das erste Buch von Flasch, das ans Licht getreten wäre, ohne (nützliche) Kontroversen auszulösen. Daher wird die Dabatte weitergehen, denke ich – der Meister und seine Leser mittendrin!« Hans Maier, Süddeutsche Zeitung, 14.11.2021

 

Michael Stolleis: »recht erzählen«. Regionale Studien 1650–1850Trennlinie

 

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Wer »recht erzählt«, bewegt sich im Grenzgebiet zwischen wissenschaftlicher Arbeit und fiktiver Narration. Die in Quellen überlieferte Ausdrucksweise historischer Akteure nicht zu verfälschen und sie als Rechtsgeschichte(n) den eigenen Zeitgenossen zu vermitteln, ist ein Balanceakt. Michael Stolleis, der in diesem Jahr verstorbene langjährige Leiter des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte, wählt in diesem Buch den Weg über anschauliche Einzelfälle aus der Region seiner Herkunft, die sich zu einem pfälzischen Panorama fügen.

»Wunderbare regionalhistorische Vignetten [...]. Ein stilles, ein kluges Buch.« Daniel Damler, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Schwache Nerven, starke TexteTrennlinie

 

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Um 1900 expandierte das medizinische Phänomen der Neurasthenie zu einem allgemeinen Leiden an der Moderne. Auch Thomas Mann war von dieser Thematik beeinflusst, die er in Buddenbrooks und Tonio Kröger wie in einem Brennglas konzentriert. Die Beiträge dieses Bandes beleuchten den zeitgenössischen Nervendiskurs und legen die künstlerischen Potentiale des Schreibens unter den Bedingungen der Neurasthenie frei.

 

 

Peter Truschner: Die Maske abgenommen Trennlinie

 

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Peter Truschners fotolot auf der »Perlentaucher«-Website zählt zu den meistgelesenen Blogs über Fotografie im deutschsprachigen Raum. In seinem Essay Die Maske abgenommen unternimmt der Autor am Leitfaden von Jacques Rivettes Film »Die schöne Querulantin« eine Bestandsaufnahme der Beziehung zwischen Künstler und Modell im 21. Jahrhundert.

 

 

Jeanette Fischer: Hass Trennlinie

 

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In ihrem neuen Buch untersucht die schweizer Psychoanalytikerin Jeannette Fischer die Antriebe, die zu Hass und zu hasserfüllten Handlungen führen. Hass gegen andere beginnt als Selbsthass. Dieser wiederum hat seine Ursache in Schuldgefühlen, die bereits in der Kindheit in uns ausgelöst wurden. Die Autorin illustriert das an Beispielen, u.a. an dem fürchterlichen Amoklauf von Anders Breivik (der sich 2021 bereits zum zehnten Mal jährt) und an dem Entschluss eines jungen Kanadiers, sich dem IS anzuschließen.

 

 

Frank Witzel: Die Unmöglichkeit eines IchTrennlinie

 

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Frank Witzel, dessen literarisch-philosophischer Versuch über Die Unmöglichkeit eines Ich als siebter Band unserer Essay-Reihe vorliegt, wird in diesem Jahr mit dem Erich Fried Preis ausgezeichnet. Wir gratulieren!

 

 

Ludwig Wittgenstein: Wiener Ausgabe Band 9Trennlinie

 

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Mit Band 9 der Wiener Ausgabe erscheinen die Philosophischen Bemerkungen erstmals so, wie Wittgenstein sie 1930 geschrieben hat. Damit liegt auch zum ersten Mal ein in sich abgeschlossenes Korpus aus Wittgensteins nachgelassenem Werk vollständig vor, das es möglich macht, Wittgensteins komplexe Gedankenbewegungen umfassend zu studieren. 

 

Frankfurter Hölderlin AusgabeTrennlinie

 

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Die Frankfurter Ausgabe der »Sämtlichen Werke« von Friedrich Hölderlin ist rechtzeitig zum 250. Geburtstag des Dichters wieder im Buchhandel erhältlich. »Das ist eine Freude, die den Blick für seine Poesie aufs Neue öffnet und schärft.« schrieb Jochen Hieber in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und »Sie krönt das Jahr.«

 

 

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Vorschau und aktuelle Kataloge

Neu in der Vorschau:

Die Philosophin Hannah Peaceman untersucht unter dem Titel Die Dialektik der Emanzipation das Potential jüdischer Perspektiven für die politische Philosophie der Gegenwart (am Beispiel des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden).