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Kurt Flasch: Katholische Wegbereiter des NationalsozialismusTrennlinie

 

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In seinem neuen Buch wendet sich Kurt Flasch einer von Hitlers Vizekanzler Franz von Papen animierten Gruppe prominenter katholischer Autoren aus Münster zu, die 1933 zögernde Zentrumswähler dem Nationalsozialismus zuführen sollten. Sie alle wurden nach 1945 zu hoch angesehenen Lehrern in der frühen Bundesrepublik.

Kurt Flasch: »Mich beschäftigen ihre Ideen, nicht ihre Taktiken. Ideen haben eine weite Herkunft und können wiederverwendet werden. Man sollte sie sich anschauen.«

 

Michael Stolleis: »recht erzählen«. Regionale Studien 1650–1850Trennlinie

 

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Wer »recht erzählt«, bewegt sich im Grenzgebiet zwischen wissenschaftlicher Arbeit und fiktiver Narration. Die in Quellen überlieferte Ausdrucksweise historischer Akteure nicht zu verfälschen und sie als Rechtsgeschichte(n) den eigenen Zeitgenossen zu vermitteln, ist ein Balanceakt. Michael Stolleis, der in diesem Jahr verstorbene langjährige Leiter des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte, wählt in diesem Buch den Weg über anschauliche Einzelfälle aus der Region seiner Herkunft, die sich zu einem pfälzischen Panorama fügen.

»Wunderbare regionalhistorische Vignetten [...]. Ein stilles, ein kluges Buch.« Daniel Damler, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Schwache Nerven, starke TexteTrennlinie

 

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Um 1900 expandierte das medizinische Phänomen der Neurasthenie zu einem allgemeinen Leiden an der Moderne. Auch Thomas Mann war von dieser Thematik beeinflusst, die er in Buddenbrooks und Tonio Kröger wie in einem Brennglas konzentriert. Die Beiträge dieses Bandes beleuchten den zeitgenössischen Nervendiskurs und legen die künstlerischen Potentiale des Schreibens unter den Bedingungen der Neurasthenie frei.

 

 

Zweite Online-Lecture
der Ernst und Friedrich Georg Jünger GesellschaftTrennlinie

 

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Der Soldat und Schriftsteller Ernst Jünger ist einer der kanonisierten Autoren, auf die sich die Neue Rechte und ihre Sympathisanten in ihrem Selbstverständnis berufen. Die Frage ist: Warum eigentlich? Was genau an Jünger zieht die Neue Rechte an? Darüber unterhalten sich, moderiert vom Herausgeber der Jünger-Debatte und Vorsitzenden der Jünger-Gesellschaft Alexander Pschera, die Journalistin Julia Encke, der Kulturwissenschaftler und diesjährige Adorno-Preisträger Klaus Theweleit, der Philosoph Peter Trawny und der Historiker Volker Weiß. Hier geht es zur Anmeldung.

 

 

Peter Truschner: Die Maske abgenommen Trennlinie

 

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Peter Truschners fotolot auf der »Perlentaucher«-Website zählt zu den meistgelesenen Blogs über Fotografie im deutschsprachigen Raum. In seinem Essay Die Maske abgenommen unternimmt der Autor am Leitfaden von Jacques Rivettes Film »Die schöne Querulantin« eine Bestandsaufnahme der Beziehung zwischen Künstler und Modell im 21. Jahrhundert.

 

 

Jeanette Fischer: Hass Trennlinie

 

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In ihrem neuen Buch untersucht die schweizer Psychoanalytikerin Jeannette Fischer die Antriebe, die zu Hass und zu hasserfüllten Handlungen führen. Hass gegen andere beginnt als Selbsthass. Dieser wiederum hat seine Ursache in Schuldgefühlen, die bereits in der Kindheit in uns ausgelöst wurden. Die Autorin illustriert das an Beispielen, u.a. an dem fürchterlichen Amoklauf von Anders Breivik (der sich 2021 bereits zum zehnten Mal jährt) und an dem Entschluss eines jungen Kanadiers, sich dem IS anzuschließen.

 

 

Frank Witzel: Die Unmöglichkeit eines IchTrennlinie

 

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Frank Witzel, dessen literarisch-philosophischer Versuch über Die Unmöglichkeit eines Ich als siebter Band unserer Essay-Reihe vorliegt, wird in diesem Jahr mit dem Erich Fried Preis ausgezeichnet. Wir gratulieren!

 

 

Ludwig Wittgenstein: Wiener Ausgabe Band 9Trennlinie

 

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Mit Band 9 der Wiener Ausgabe erscheinen die Philosophischen Bemerkungen erstmals so, wie Wittgenstein sie 1930 geschrieben hat. Damit liegt auch zum ersten Mal ein in sich abgeschlossenes Korpus aus Wittgensteins nachgelassenem Werk vollständig vor, das es möglich macht, Wittgensteins komplexe Gedankenbewegungen umfassend zu studieren. 

 

Frankfurter Hölderlin AusgabeTrennlinie

 

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Die Frankfurter Ausgabe der »Sämtlichen Werke« von Friedrich Hölderlin ist rechtzeitig zum 250. Geburtstag des Dichters wieder im Buchhandel erhältlich. »Das ist eine Freude, die den Blick für seine Poesie aufs Neue öffnet und schärft.« schrieb Jochen Hieber in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und »Sie krönt das Jahr.«

 

 

VorschauTrennlinie

 

Vorschau und aktuelle Kataloge

Neu in der Vorschau:

Die Beiträge zum Stuttgarter Hegel-Kongress 2017 widmen sich dem Thema Zweite Natur. Band 91 der Martin Heidegger Gesamtausgabe bringt Ergänzungen und Denksplitter. Sebastian Tränkle befasst sich in seinem Buch mit philosophischer Sprachkritik nach Adorno und Blumenberg; Maria Agustina Sforza untersucht unter dem Titel Sein und Leben die Andersheit des Tieres bei Heidegger. Zwei neue Bände in den Thomas-Mann-Studien haben den Neurasthenie-Diskurs und die Bezüge zur russischen Literatur bei Thomas Mann zum Thema. Irmgard Siebert stellt in einem neuen Band der Nexus-Reihe Leben und Werk des Fotografen Erwin Quedenfeldt vor.