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Elibrary
Wir sind Kooperationspartner der Nomos eLibrary! Sie finden unser digitales Programm auf der Wissenschaftsplattform. Hier geht's zur Presseerklärung.

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Frank Witzel: Die Unmöglichkeit eines IchTrennlinie

 

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Am 12. Juli spricht Frank Witzel im Literarischen Colloquium Berlin (LCB) mit Hiromi Ito über das Thema »Autobiographisches Schreiben – Von der Unmöglichkeit, Ich zu sagen«. Das Programm finden Sie hier.

Beim »Literaricum Lech« spricht der Autor am 16. Juli mit Katharina Teutsch über das Absurde, den Verzicht, das Zögern in seinem Werk und darüber, welche Rolle Melvilles »Bartleby, der Schreiber« dabei spielt.

 

Reinhard Mehring: »Kafkanien«. Carl Schmitt, Franz Kafka und der moderne Verfassungsstaat«Trennlinie

 

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Die politisch-theologischen Antipoden Franz Kafka (1883–1924) und Carl Schmitt (1888–1985) hatten sachlich einiges gemeinsam: Sie waren beide Juristen und Avantgardisten; sie kritisierten den rechtspositivistischen Anstaltsstaat, personalisierten und dämonisierten die bürokratische Herrschaft. Reinhard Mehring erörtert irritierende Nähen in der dystopischen Wahrnehmung des modernen Staates als Baustein zur politischen Wirkungsgeschichte Kafkas und zur Verdeutlichung der Rechtsskepsis von Schmitts Spätwerk.

»Knapper, recht unterhaltsamer und gedankenreicher Essay.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Ludwig Wittgenstein: Wiener Ausgabe Band 6Trennlinie

 

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Die in der Wiener Ausgabe publizierten Nachlassschriften Wittgensteins zeigen das Ringen des Philosophen um den genauen Ausdruck seiner Gedanken. Diese Präzisierung wird besonders sichtbar in Wittgensteins Taschennotizbüchern, wo seine Bemerkungen oft in mehreren Versionen existieren, zumeist in sprunghafter Abfolge, in einer Art status nascendi. Die Notizbücher aus der Zeit von 1931 bis 1932 sind erhalten und werden mit diesem Band erstmals veröffentlicht.

 

 Sammler – Bibliothekare – ForscherTrennlinie

 

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Dieser Band befasst sich mit der Geschichte der orientalischen Sammlungen in der Berliner Staatsbibliothek, für die es dort seit 1918 eine Sonderabteilung gibt. Dabei liegt der Fokus weniger auf der Sammlung und ihren Beständen; im Mittelpunkt stehen vielmehr die Menschen in deren Umfeld, von den Anfängen der Bibliothek im 17. Jahrhundert bis ihrer Teilung nach 1945: die Sammler, die Antiquare, Vermittler und Verkaufsagenten vor Ort, die politischen Förderer in den Berliner Ministerien sowie die wissenschaftlichen Bibliothekare.

 

Zweite Natur. Stuttgarter Hegel-Kongress 2017Trennlinie

 

Geist und Geschichte Bd. 6
Der Begriff »Zweite Natur« nimmt in den philosophischen Debatten der Gegenwart eine Schlüsselstellung ein. Auch wenn er in verschiedenen Traditionszusammenhängen jeweils anders gedeutet wird, soll mit dem Begriff doch immer das Problem gelöst werden, wie sich Natur und Freiheit, kausale Notwendigkeit und menschlicher Geist zueinander verhalten. Die in diesem Band versammelten Beiträge suchen im Lichte verschiedener Disziplinen zur Aufklärung des Verhältnisses der mit dem Begriff der »Zweiten Natur« verknüpften Assoziationsfelder beizutragen.

 

 

Michael Stolleis: »recht erzählen«. Regionale Studien 1650–1850Trennlinie

 

341_Stolleis_rechterzaehlen Wer »recht erzählt«, bewegt sich im Grenzgebiet zwischen wissenschaftlicher Arbeit und fiktiver Narration. Die in Quellen überlieferte Ausdrucksweise historischer Akteure nicht zu verfälschen und sie als Rechtsgeschichte(n) den eigenen Zeitgenossen zu vermitteln, ist ein Balanceakt. Michael Stolleis, der in diesem Jahr verstorbene langjährige Leiter des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte, wählt in diesem Buch den Weg über anschauliche Einzelfälle aus der Region seiner Herkunft, die sich zu einem pfälzischen Panorama fügen.

»Wunderbare regionalhistorische Vignetten [...]. Ein stilles, ein kluges Buch.« Daniel Damler, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Kurt Flasch: Katholische Wegbereiter des NationalsozialismusTrennlinie

 

Flasch_Wegbereiter In seinem neuen Buch wendet sich Kurt Flasch einer von Hitlers Vizekanzler Franz von Papen animierten Gruppe prominenter katholischer Autoren aus Münster zu, die 1933 zögernde Zentrumswähler dem Nationalsozialismus zuführen sollten. Sie alle wurden nach 1945 zu hoch angesehenen Lehrern in der frühen Bundesrepublik.

»Waren sie nun wirklich ›Katholische Wegbereiter des Nationalsozialismus‹, wie Flaschs Buchtitel sagt? Hier habe ich Einwände […]. Das freilich sollte niemanden von der Lektüre dieses Buches abhalten. Es wäre ja wohl das erste Buch von Flasch, das ans Licht getreten wäre, ohne (nützliche) Kontroversen auszulösen. Daher wird die Dabatte weitergehen, denke ich – der Meister und seine Leser mittendrin!« Hans Maier, Süddeutsche Zeitung, 14.11.2021

 

Jeanette Fischer: Hass Trennlinie

 

nexus_106 In ihrem neuen Buch untersucht die schweizer Psychoanalytikerin Jeannette Fischer die Antriebe, die zu Hass und zu hasserfüllten Handlungen führen. Hass gegen andere beginnt als Selbsthass. Dieser wiederum hat seine Ursache in Schuldgefühlen, die bereits in der Kindheit in uns ausgelöst wurden. Die Autorin illustriert das an Beispielen, u.a. an dem fürchterlichen Amoklauf von Anders Breivik (der sich 2021 bereits zum zehnten Mal jährt) und an dem Entschluss eines jungen Kanadiers, sich dem IS anzuschließen.

 

 

VorschauTrennlinie

 

Vorschau und aktuelle Kataloge

Neu in der Vorschau:

Die Studien zu Meister Eckhart entfalten Kurt Flaschs philosophischen Lebensweg in Untersuchungen zu Meister Eckhart aus den Jahren 1965 bis 2020 und in einigen früheren Beiträgen zu Dietrich von Freiberg, ohne dessen Vorarbeiten die Philosophie Eckharts nicht angemessen verstanden werden kann. Der Band zieht die Summe aus Flasch lebenslanger intensiver Beschäftigung mit den beiden Denkern.