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M. Rainer Lepsius: Soziologie des NationalsozialismusTrennlinie

 

978-3-465-04632-5
M. Rainer Lepsius (1928–2014), der Nestor der deutschen Nachkriegssoziologie, widmete zahlreiche Studien den gesellschaftlichen Voraussetzungen und Bedingungen, die zum Entstehen und Aufstieg des Nationalsozialismus führten.

Seine in den 1980er Jahren an der Universität Mannheim gehaltene Vorlesung Soziologie des Nationalsozialismus bündelt seine einschlägigen Forschungen zu einem großen Essay, der die Stringenz der wissenschaftlichen Argumentation mit der Frische eines lebendigen Erzählstils verbindet – und darin mit den legendären Arbeiten von Sebastian Haffner und Hannah Arendt vergleichbar ist.

 


 

 

Dieter Henrich: Das Andere seiner selbstTrennlinie

 

978-3-465-04661-5
Mit Das Andere seiner selbst wird eine Studie von Dieter Henrich publiziert, die am Anfang der achtziger Jahre entstand und seitdem in verschiedenen Formen als "Bellagio-Manuskript" unter Schülern und Schülerinnen kursierte.

Es handelt sich um eine Arbeit, in der Henrich ausführt, wie in der Auseinandersetzung mit Schellings Identitätssystem am Beginn des 19. Jahrhunderts der große Gedanke eines Systems erscheint, in dem das Eine als von sich selbst unterschieden begriffen wird.

Mit einem Vorwort von Manfred Frank.


 

 

 

Lambert Wiesing: Statt KunstTrennlinie

 

978-3-465-04726-1

Wenn eine Sache als Kunst gilt, dann steht sie in dem Ruf, sehenswert, gut und wichtig zu sein. In unzähligen philosophischen und soziologischen Studien wird dafür argumentiert, dass Kunst für das gelingende Leben von Menschen und eine lebenswerte Gesellschaft höchste Relevanz besitzt.

In seinem Essay Statt Kunst vertritt der Jenaer Phänomenologe Lambert Wiesing eine radikal skeptische Position: Dass jemand etwas für ein Kunstwerk hält, ist eine ästhetisch irrelevante Meinung. Jede Sache kann ein Kunstwerk sein, aber keine Sache wird allein dadurch, dass sie ein Kunstwerk ist, beachtenswert. Kunstwerke mögen häufig fantastische Dinge sein und viele positive Wirkungen haben, aber sie haben diese nicht, weil sie Kunstwerke sind.

 

 

  

 

Peter Trawny: »Von der ursprünglichen Würde aller, die Menschenantlitz tragen«Trennlinie

 

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Am 4. Dezember 2025 jährte sich Hannah Arendts Todestag zum fünfzigsten Mal. Arendts gesamtes Denken geht von dem Ereignis aus, das sie selbst „Verwaltungsmassenmord“ nannte: der bürokratisch organisierten Vernichtung des Judentums. Peter Trawny betrachtet die politische Ethik Hannah Arendts unter den gewandelten Bedingungen unserer gegenwärtigen politischen Situation. Arendts ausdrücklich provozierendes Denken ist nach wie vor von großer Aktualität. Zu erkennen, dass der Verwaltungsmassenmord sich nicht so sehr aus einer verbrecherischen Ideologie, sondern aus den Grundbedingungen der modernen Gesellschaft her deuten lässt, bleibt für sie die letzte Zumutung.

 

 

 

 

 

edition Text neu bei KlostermannTrennlinie

 

978-3-465-04720-9

 

Die edition Text wurde von Roland Reuß und Peter Staengle 1999 im Stroemfeld Verlag gegründet. Sie wird nun bei Klostermann fortgeführt. Die Reihe bringt exemplarische historisch-kritische Einzeleditionen mit Handschriftenfaksimiles, ausführlichen Einleitungen und Kommentar in schön gestalteten Ausgaben.

Wir haben alle noch lieferbaren Titel in unser Programm übernommen. Bereits 2026 werden die ersten neuen Bände in der Reihe erscheinen, mit Editionen von Friedrich Gundolf, Franz Grillparzer und Georg Büchner.


 


 

 

Gertrude Lübbe-Wolff: Der ehrliche DeutscheTrennlinie

 

978-3-465-04668-4
Unter dem Titel "Moralität muss man sich leisten können" bespricht Michael Pawlik in der FAZ vom 9. Oktober das "detailgesättigte und messerscharf argumentierende" neue Buch von Gertrude Lübbe-Wolff und bilanziert:

"Nach dem Buch von Lübbe-Wolff kann sich [...] niemand mehr damit herausreden, an dem unbefriedigenden Status quo lasse sich ohnehin nichts ändern. Was das Hegel'sche Prinzip, dass das Wahre sich nur im Konkreten äußert, in der Anwendung auf ein drängendes Gegenwartsproblem zu leisten vermag, hat die Hegel-Preisträgerin von 2012 in fulminanter Weise ausbuchstabiert."

 


 

 

Juristische Bücher des Jahres 2025
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Die JZ hat die sechs Juristischen Bücher des Jahres 2025 gekürt. Gleich zwei davon kommen aus unserem Verlag. Wir freuen uns und gratulieren der Autorin und dem Autor!

 

Zum Buch Körperliche Selbstbestimmung von Anne Röthel schreibt Reinhard Zimmermann in JZ 19/2025:

"Sofern an dem Buch überhaupt Kritik geübt werden kann, betrifft sie eher Detailfragen. [...] Dies ändert nichts daran, dass Röthel eine luzide Darstellung vorlegt, die nicht nur aus rechtlicher Perspektive interessant ist, sondern auch spannende gesellschaftshistorische Einblicke verschafft." Ab sofort OpenAccess_klein

 


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Und zu Josef Isensees Hermeneutik lesen wir:

"Dem Juristen begegnen in diesem fesselnden Buch so gut wie alle Grundlagenfragen seines Fachs. [...] Die brillante Hermeneutik des Bonner Staatsrechtslehrers möchte man nicht nur dem gestandenen Juristen zur Lektüre ans Herz legen, sondern auch vor allem dem Rechtsstudenten. Er kann hier früh erleben, dass sich staunenswerte Gelehrsamkeit in unprätentiösem Ausdruck mitteilen und dass schöne Sprache einfach und klar sein kann."

 

 

Peter Jelavich: Kunstfreiheit: Eine deutsche IdeologieTrennlinie

 

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"Mit seinem vorzüglichen, spannend zu lesenden Buch stellt der Historiker Peter Jelavich die meistgenutzte Vokabel der Documenta 15 – Kunstfreiheit! – endlich einmal auf den analytischen Prüfstand."
die tageszeitung

"Der neuerdings auch von linker Seite an die Kunst gerichtete Anspruch, sie müsse beim Betrachter Verletzungen vermeiden und also an die moralische Leine genommen werden, wird vor dem Hintergrund von Jelavichs Darstellung als Kategorienfehler erkennbar."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Hier können Sie eine Besprechung des Buches in BR 24 vom 19. August lesen.

 

 

Martin Heidegger Gesamtausgabe (Ergänzungsbände)Trennlinie

 

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Der dritte Ergänzungsband zur Martin Heidegger Gesamtausgabe (HGA 105) enthält mit "Vermächtnis der Seinsfrage" einen Text, den Heidegger selbst als eine Summe seiner gesamten Philosophie betrachtete und der auf alle wesentlichen Themen seines Denkens Bezug nimmt, um es anders und wieder anders zu fassen.

Der von Peter Trawny edierte letzte Band der Gesamtausgabe stellt daher nur insofern einen Abschluss dar, als er neue Denkanstöße enthält, mit denen auseinanderzusetzen sich auch heute noch lohnt.

 

 

 

Politische Philosophie / Political Philosophy
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Die neue, von Hannes Kerber und Martin Welsch herausgegebene Reihe Politische Philosophie / Political Philosophy bietet den Disziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften ein Forum für die offene und anspruchsvolle Auseinandersetzung im Streit um die Ordnung des menschlichen Zusammenlebens. Neben Schriften, die im Dialog mit der Philosophie- und Ideengeschichte stehen, umfasst die Reihe Studien, die in der Reflexion auf Recht, Staat und Gesellschaft neue methodische Wege einschlagen.

"Man kann wohl auf weitere anregende und überraschende Beiträge in dieser Reihe hoffen, vielleicht wird sie die Heimat einer anregenden Debatte zu den politischen Herausforderungen der Gegenwart, die philosophisch neu durchdacht werden müssen." Der Freitag

 

 

 

Zu den Sachen selbstTrennlinie

 

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Die Phänomenologie blickt auf eine über einhundertjährige Geschichte zurück – von Husserl und Heidegger über die französische Phänomenologie (Sartre, Merleau-Ponty und Levinas) bis hin zur Phänomenologie der Gegenwart. Die Phänomenologie ist heute eine überaus lebendige Richtung des philosophischen Denkens; die neue, von Inga Römer und Alexander Schnell herausgegebene Reihe Zu den Sachen selbst tritt auf mit dem Anspruch, dies in ihren Beiträgen widerzuspiegeln.

"Mit ihrem direkten Stil und ihrer klaren Sprache bieten diese Vorlesungen eine neue Einführung in das lebendige Denken von Alexander Schnell, dessen Ziel es ist, den theoretischen Anspruch der Phänomenologie zu rechtfertigen."
Tábano