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Michael Chighel: KabaleTrennlinie

 

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An der Streitfrage, ob Heidegger in den »Schwarzen Heften« auch eine antisemitische Position vertreten hat, hat sich bisher noch keine ausdrücklich jüdische Stimme beteiligt. In seinem Buch widmet der in Jerusalem lebende Michael Chighel Heideggers Äußerungen zum Judentum eine intensive Untersuchung, in der er zu überraschenden Einsichten kommt, die in der Diskussion um Heideggers Denken breiteste Aufmerksamkeit verdienen.
 

 

Ludwig Wittgenstein: The Big TypescriptTrennlinie

 

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Das Big Typescript ist Wittgensteins erster Versuch, philosophische Bemerkungen, die er seit seiner Rückkehr nach Cambridge (und zur Philosophie) 1929 geschrieben hatte, in einem Buch zu veröffentlichen. Auch wenn Wittgenstein die in 19 Kapitel und 140 Sektionen strukturierte Form des Buches letztlich verwarf, ist sie doch für das Studium und als Einführung in Wittgensteins Denken von seiner eigenen Hand von unschätzbarem Wert.
 

 

Emil Angehrn: Vom Anfang und EndeTrennlinie

 

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Geburt und Tod gehören zu unserem Leben. In ganz unterschiedlichen Formen und Wertungen werden beide in kulturellen Bildern wahrgenommen. Für die einen verbindet sich mit der Geburt die Faszination des Anfangs, anderen erscheint das Geborensein als ungefragtes Geworfensein in das Leben, als Schicksal und Last. Ebenso oszilliert die Erwartung des zwischen der Drohung des Nichts, Befreiung und Erlösung. Das Buch geht der Frage nach, was Geburt und Tod für die menschliche Existenz bedeuten und in welcher Weise sie in der Mitte unseres Lebens anwesend sind.



 

 

Stroemfeld/Nexus – Klostermann/NexusTrennlinie

 

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Im Einvernehmen mit dem Stroemfeld Verlag haben wir zum 1. März 2020 die kulturwissenschaftliche Reihe Stroemfeld/Nexus übernommen, darunter die berühmten Bücher von Jessica Benjamin, Harold Bloom und Eva Meyer. Wir setzen die Reihe als Klostermann/Nexus fort. Soeben ist die Neuauflage von Wolfram Groddecks »Reden über Rhetorik. Zu einer Stilistik des Lesens« erschienen. Hier geht's zur Übersicht.
 

 

Slavoj Žižek: Lacans politische Klinik des Seins Trennlinie

 

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Slavoj Žižek kennt das Innere der Lacan’schen Schule aus eigener Erfahrung: von 1981 bis 1985 studierte er an der Universität Paris VIII bei Jacques-Alain Miller, dem Schwiegersohn und Nachlassverwalter Jacques Lacans. In diesem neuen Essay befasst sich Žižek mit der politischen Dimension der Lacan’schen Psychoanalyse und zeigt, warum von diesem großen Denker zwischen Psychoanalyse und Philosophie noch heute eine große Faszination ausgeht.
 

 

Emanuel Seitz: List und FormTrennlinie

 

RR_116_Seitz Großes Lob für List und Form von Emanuel Seitz in der NZZ vom 14. Januar! Wolfgang Hellmich ist begeistert: »Ein Buch, wie Emanuel Seitz es geschrieben hat, ist in der Philosophie eine Seltenheit geworden. List und Form ist wie ein Wurf aus dem Nichts, ungewöhnlich in seinem Inhalt wie in seiner Form. Man hat lange nicht mehr ein so kluges Buch gelesen.«

Und der Philosoph Christoph von Wolzogen schreibt uns: »Sie haben mit List und Form ein fabelhaftes philosophisches Werk abseits des Mainstreams verlegt!«



 

 

Ernst Jünger – Joseph Wulf: Der Briefwechsel 1962–1974 Trennlinie

 

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1962 nahm der Historiker Joseph Wulf, Auschwitz-Überlebender und erster Chronist des Holocaust, Kontakt zu Ernst Jünger auf, mit dem er bis zu seinem Tod im Oktober 1974 korrespondierte. Der »hervorragend edierte« (Götz Aly in der Süddeutschen Zeitung) Briefwechsel ist ein bedeutendes Zeugnis der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in der Bundesrepublik. Der Band enthält 159 Schreiben aus den Jahren 1962 bis 1974; »ihre Lektüre«, so die FAZ vom 31. August, »inspiriert zum Nachdenken über die eigene Zeitgenossenschaft und liefert eindrucksvolle Einblicke in die Persönlichkeit der beiden so ungleichen Briefpartner«. Eine Besprechung des Briefwechsel in der Neuen Züricher Zeitung finden Sie hier.

 

 

VorschauTrennlinie

 

Vorschau und aktuelle Kataloge

Neu in der Vorschau: Wer schon einmal ein Fußballspiel in einem größeren Stadion erlebt hat, kennt die Stimmung, die vor allem von den Tribünen ausgeht, auf denen die echten Fans ihre Mannschaften anfeuern. Hans Ulrich Gumbrecht – Anhänger von Borussia Dortmund und einer der großen Literaturwissenschaftler und Romanisten unserer Zeit – geht diesem Phänomen in Crowds. Das Stadion als Ritual der Intensität (Klostermann Essay 5) auf eindringliche Weise nach. 

Im März ist Kurt Flasch 90 Jahre alt geworden, im Herbst erscheint von ihm bei Klostermann sein neues Buch über einen der großen intellektuellen Dispute der Philosophiegeschichte: Christentum und Aufklärung. Voltaire gegen Pascal.