Logo_HV_2020 Banner_PaU2022_animiert_728x90 deutscher_verlagspreis_2021
Trennlinie

Elibrary
Wir sind Kooperationspartner der Nomos eLibrary! Sie finden unser digitales Programm auf der Wissenschaftsplattform. Hier geht's zur Presseerklärung.

Trennlinie
 

Online-Seminar »Phänomenologie der Spekulation und spekulative Phänomenologie«Trennlinie

 

Henrich_DiesIch
In vier von unseren Autoren Florian Arnold und Alexander Schnell organisierten Zoom-Seminaren im ersten Halbjahr 2022 soll der Sinn des Spekulativen in der neueren phänomenologischen Forschung herausgearbeitet werden. Den Ausgangspunkt bildet Dieter Henrichs „Fichtes ursprüngliche Einsicht“ sowie seine Kritik an einer deskriptiven Phänomenologie. In weiteren Sitzungen werden die Ansätze zu einer phänomenologischen Metaphysik bei Marc Richir und Alexander Schnell diskutiert. Den Seminarplan finden Sie hier.

 

 Sammler – Bibliothekare – ForscherTrennlinie

 

zfbb_124

Dieser Band befasst sich mit der Geschichte der orientalischen Sammlungen in der Berliner Staatsbibliothek, für die es dort seit 1918 eine Sonderabteilung gibt. Dabei liegt der Fokus weniger auf der Sammlung und ihren Beständen; im Mittelpunkt stehen vielmehr die Menschen in deren Umfeld, von den Anfängen der Bibliothek im 17. Jahrhundert bis ihrer Teilung nach 1945: die Sammler, die Antiquare, Vermittler und Verkaufsagenten vor Ort, die politischen Förderer in den Berliner Ministerien sowie die wissenschaftlichen Bibliothekare.

 

Kurt Flasch: Katholische Wegbereiter des NationalsozialismusTrennlinie

 

Flasch_Wegbereiter In seinem neuen Buch wendet sich Kurt Flasch einer von Hitlers Vizekanzler Franz von Papen animierten Gruppe prominenter katholischer Autoren aus Münster zu, die 1933 zögernde Zentrumswähler dem Nationalsozialismus zuführen sollten. Sie alle wurden nach 1945 zu hoch angesehenen Lehrern in der frühen Bundesrepublik.

»Waren sie nun wirklich ›Katholische Wegbereiter des Nationalsozialismus‹, wie Flaschs Buchtitel sagt? Hier habe ich Einwände […]. Das freilich sollte niemanden von der Lektüre dieses Buches abhalten. Es wäre ja wohl das erste Buch von Flasch, das ans Licht getreten wäre, ohne (nützliche) Kontroversen auszulösen. Daher wird die Dabatte weitergehen, denke ich – der Meister und seine Leser mittendrin!« Hans Maier, Süddeutsche Zeitung, 14.11.2021

 

Michael Stolleis: »recht erzählen«. Regionale Studien 1650–1850Trennlinie

 

341_Stolleis_rechterzaehlen
Wer »recht erzählt«, bewegt sich im Grenzgebiet zwischen wissenschaftlicher Arbeit und fiktiver Narration. Die in Quellen überlieferte Ausdrucksweise historischer Akteure nicht zu verfälschen und sie als Rechtsgeschichte(n) den eigenen Zeitgenossen zu vermitteln, ist ein Balanceakt. Michael Stolleis, der in diesem Jahr verstorbene langjährige Leiter des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte, wählt in diesem Buch den Weg über anschauliche Einzelfälle aus der Region seiner Herkunft, die sich zu einem pfälzischen Panorama fügen.

»Wunderbare regionalhistorische Vignetten [...]. Ein stilles, ein kluges Buch.« Daniel Damler, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

»Ist nicht der Russe der menschlichste Mensch?«Trennlinie

 

58


Thomas Manns Rezeption der russischen Literatur des 19. Jahrhunderts hatte bedeutenden Einfluss auf sein Werk. Dostojewskis Verantwortungsideen sowie Tolstois sozialrevolutionäre Vorstellungen sind es unter anderem, die Manns Entwicklung von einem individualistischen Menschlichkeitsbegriff hin zu einem sozialen Humanismus prägen. Barbara Eschenburg findet in ihrer Arbeit bei Tolstoi und Dostojewski zahlreiche Anknüpfungspunkte zu Thomas Manns Romanen und Essays – vom Zauberberg über Joseph und seine Brüder bis hin zum Doktor Faustus.

 

 

Peter Truschner: Die Maske abgenommen Trennlinie

 

Essay_8
Peter Truschners fotolot auf der »Perlentaucher«-Website zählt zu den meistgelesenen Blogs über Fotografie im deutschsprachigen Raum. In seinem Essay Die Maske abgenommen unternimmt der Autor am Leitfaden von Jacques Rivettes Film »Die schöne Querulantin« eine Bestandsaufnahme der Beziehung zwischen Künstler und Modell im 21. Jahrhundert.

 

 

Jeanette Fischer: Hass Trennlinie

 

nexus_106
In ihrem neuen Buch untersucht die schweizer Psychoanalytikerin Jeannette Fischer die Antriebe, die zu Hass und zu hasserfüllten Handlungen führen. Hass gegen andere beginnt als Selbsthass. Dieser wiederum hat seine Ursache in Schuldgefühlen, die bereits in der Kindheit in uns ausgelöst wurden. Die Autorin illustriert das an Beispielen, u.a. an dem fürchterlichen Amoklauf von Anders Breivik (der sich 2021 bereits zum zehnten Mal jährt) und an dem Entschluss eines jungen Kanadiers, sich dem IS anzuschließen.

 

 

Frank Witzel: Die Unmöglichkeit eines IchTrennlinie

 

Essay_7
Frank Witzel, dessen literarisch-philosophischer Versuch über Die Unmöglichkeit eines Ich als siebter Band unserer Essay-Reihe vorliegt, wird in diesem Jahr mit dem Erich Fried Preis ausgezeichnet. Wir gratulieren!

 

 

Ludwig Wittgenstein: Wiener Ausgabe Band 9Trennlinie

 

WA9


Mit Band 9 der Wiener Ausgabe erscheinen die Philosophischen Bemerkungen erstmals so, wie Wittgenstein sie 1930 geschrieben hat. Damit liegt auch zum ersten Mal ein in sich abgeschlossenes Korpus aus Wittgensteins nachgelassenem Werk vollständig vor, das es möglich macht, Wittgensteins komplexe Gedankenbewegungen umfassend zu studieren. 

 

Frankfurter Hölderlin AusgabeTrennlinie

 

Hoelderlin_Fliegen


Die Frankfurter Ausgabe der »Sämtlichen Werke« von Friedrich Hölderlin ist rechtzeitig zum 250. Geburtstag des Dichters wieder im Buchhandel erhältlich. »Das ist eine Freude, die den Blick für seine Poesie aufs Neue öffnet und schärft.« schrieb Jochen Hieber in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und »Sie krönt das Jahr.«

 

 

VorschauTrennlinie

 

Vorschau und aktuelle Kataloge

Neu in der Vorschau:

Reinhard Mehring führt Franz Kafka und Carl Schmitt zusammen: Kafkanien. Carl Schmitt, Franz Kafka und der moderne Verfassungsstaat. Der Augsburger Germanist Mathias Mayer untersucht die Macht Platons über die deutsche Literatur von der Aufklärung bis in die Moderne. Die Reihe Orient und Okzident wird abgeschlossen mit einem Band über Toleranzkonzeptionen in Judentum, Christentum und Islam. Schließlich befassen sich sich die Aufsätze in Corona Normativites II mit dem auf Permanenz gestellten globalen Ausnahmezustand aus Sicht der Rechtssoziologie.