Zeit – eine normative Ressource?


Zeit – eine normative Ressource?

Hrsg. von Frank Dietrich, Johannes Müller-Salo und Reinold Schmücker
2018. 288 Seiten. Kt 24,80 €
ISBN 978-3-465-04277-8
Klostermann Rote Reihe 106

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Menschliches Leben und alle Zustände, in denen es sich befinden kann, sind zeitlich begrenzt. Menschliche Personalität, aber auch interpersonale Gerechtigkeit haben deshalb eine zeitliche Dimension. Ist sie eine Quelle von Normativität: ein Faktor, dem jede Ethik Rechnung tragen muss? Entspringen aus ihr Anforderungen an die Gestaltung unserer personalen Lebensform? Und müssen Normen und Regeln, die darauf abzielen, bestimmte Zustände menschlichen Lebens herbeizuführen, zu erhalten, zu verändern oder zu beenden, dem Verstreichen von Zeit immer schon Rechnung tragen? In diesem Buch fragen siebzehn Philosophinnen und Philosophen nach der Bedeutung der zeitlichen Dimension von menschlicher Personalität und interpersonaler Gerechtigkeit für Ethik und Recht. Dabei wird deutlich: Kaum ein Problem, dem sich angewandte Ethik heute gegenübersieht, verweist nicht auf die normative Bedeutung der Zeitlichkeit unserer Existenz und des Verstreichens von Zeit. Mit Beiträgen von Dieter Birnbacher, Frank Dietrich, Michael Großheim, Martin Hoffmann, Jan C. Joerden, Sebastian Knell, Andrea Klonschinski, Walter Mesch, Lukas H. Meyer, Andreas Müller, Johannes Müller-Salo, Michael Quante, Michael Schefczyk, Reinold Schmücker, Niko Strobach, Timothy Waligore, Ulla Wessels.

All states of human life are limited by time. Human personality, but also interpersonal justice therefore have a temporal dimension. Is time thus a source of normativity: a factor that every ethic must take into account? Does it make any demands on the design of our personal way of life? And must norms and rules that aim to bring about, maintain, change or end certain states of human life always have to take into account the passage of time? In this book, seventeen philosophers discuss the significance of the temporal dimension of human personality and interpersonal justice for ethics and law. It becomes clear that hardly any problem applied ethics face today does not refer to the normative meaning of the temporality of our existence and the passing of time. With contributions by Dieter Birnbacher, Frank Dietrich, Michael Grossheim, Martin Hoffmann, Jan C. Joerden, Sebastian Knell, Andrea Klonschinski, Walter Mesch, Lukas H. Meyer, Andreas Mueller, Johannes Mueller Salo, Michael Quante, Michael Schefczyk, Reinold Schmücker , Niko Strobach, Timothy Waligore, Ulla Wessels.


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