Held, Klaus: Der biblische Glaube


Held, Klaus: Der biblische Glaube

Phänomenologie seiner Herkunft und Zukunft
2018. 176 Seiten. Kt 19,80 €
ISBN 978-3-465-04353-9
Klostermann Rote Reihe 105

Auch als kloster_ebook_symbol_40pix.jpg erhältlich


Dieses Buch entwirft mit den Mitteln einer frei an Husserl und Heidegger anknüpfenden Phänomenologie der Welt eine neue systematische Interpretation des in Israel entstandenen und in Judentum, Christentum und Islam weiterbestehenden Glaubens an den einen Gott. Der Weltbezug versetzt die phänomenologische Analyse dieses Monotheimus in die Lage, über seine Herkunft ebenso wie über seine denkbare Zukunft mehr Klarheit als bisher zu gewinnen. Grundzug der Herkunft ist die Selbstunterscheidung des biblischen Glaubens an den einen Wüstengott, der sich jeder lebensweltlichen Anschauung entzieht, von dem in dieser Hinsicht eingängigeren Polytheismus. Als mögliche Zukunft zeichnet sich eine Tragödie ab: Der antipolytheistische Glaube treibt in  seiner christlichen Spielart sich selbst gerade dadurch in den Untergang, dass er im Zeitalter der globalisierten Erfahrung der einen Welt in seine reine Gestalt gelangt und so einer radikalen Vergessenheit der Lebenswelt anheimfällt.

This book uses the means of a phenomenology of the world based freely on Husserl and Heidegger to design a new systematic interpretation of the belief in the one God that originated in Israel and persists in Judaism, Christianity and Islam. The phenomenological analysis of monotheism, as compared to other methods of interpretation, is able to render both its origin and its conceivable future more distinct and clear. The main feature of this origin is the self-distinction of the biblical belief in the one desert God, who deliberately withholds himself from any lifeworldly intuition, from the (at least in this respect) somewhat more plausible polytheism. A possible future is marked by a tragedy: antipolytheist faith, in its Christian variety, drives itself into ruin precisely because, in the age of the globalized experience of the one world, it eventually attains its pure form and in so doing succumbs to a radical oblivion of the lifeworld.


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