J.G. Fichtes Wissenschaftslehre von 1804 – Zweiter Zyklus
2023. 224 Seiten. Kt 59,00 €
ISBN 978-3-465-04631-8
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Die Wissenschaftslehre von 1804/II ist einer der anspruchsvollsten Texte des Deutschen Idealismus im Allgemeinen und der Fichte’schen theoretischen Philosophie im Besonderen. Dieser ausführliche Kommentar klärt die Frage nach ihrer Struktur, legt die Argumentation stringent aus und verortet den Text in Fichtes Gesamtwerk. Im Mittelpunkt steht der Begriff der "Erscheinung", der sowohl transzendentalphilosophische Relevanz hat als auch auf die spätere Bildlehre verweist. Der Kommentar liefert einen Beitrag zur Interpretation des Berliner Fichte gegenüber seinen Jenaer Arbeiten; er bereitet den Weg für die Auseinandersetzung des späteren Fichte mit Schelling und Hegel; und er schließt in seiner Behandlung der Erscheinungsproblematik an aktuelle Debatten zu "Bild" und "Phänomen" an.
"Überzeugt mit einer äußerst gewissenhaften und souveränen Analyse des Textes, interpretatorisch-hermeneutischem Feinsinn und durch eine ebenso scharfsinnige wie tiefsinnige Argumentation. [...] Zur Erforschung dieser Fassung der Wissenschaftslehre [...] aufgrund ihres originären philosophischen Standpunktes unverzichtbar."
Fichte-Studien 2025/1
"Die Erscheinung der Erscheinung will likely now become the standard commentary on this text, superseding Gueroult’s. Its acuity, patience, and thoroughness make it a real achievement."
Fichteana 24
The Wissenschaftslehre of 1804/II is one of the most challenging texts of German Idealism in general and of Fichte's theoretical philosophy in particular. This detailed commentary clarifies its structure, stringently lays out the argumentation, and situates the text in the context of the whole of Fichte's writings. The focus is on the concept of "appearance" ("Erscheinung"), which has both transcendental philosophical relevance and reference to the later theory of images. The commentary contributes to the interpretation of Fichte in Berlin vis-à-vis his Jena works; it paves the way for the Fichte's ensuing confrontation with Schelling and Hegel; and, in its treatment of the problem of appearance, it connects to current debates on "image" and "phenomenon“.
